Neue Filme
Neue Filme in der aktuellen Kinowoche.

Mauern aus Sand
2025Der Teenager Marco glaubt, seinen Weg gefunden zu haben: In der Schule wird er als Sportler gefeiert, mit seiner Freundin führt er eine stabile Beziehung, in der Werkstatt seines Vaters wartet ein guter Job auf ihn. Er ist einer, den alle mögen – und als es darum geht, sein kroatisches Heimatdorf vor einer Flut zu schützen, stapelt er Sandsäcke, wie alle anderen auch. Doch dann taucht ein vergessen geglaubter Freund aus der Vergangenheit auf und weckt Gefühle, die Markos sorgsam zusammengebautes Selbstbild in Frage stellen – und das Selbstverständnis der konservativen Dorfgemeinschaft gleich mit.

Solo Mio
2026Jahrelang hat Matt gespart, um seiner Verlobten eine Traumhochzeit in Italien und unvergessliche Flitterwochen zu ermöglichen. Doch dann lässt seine Zukünftige ihn plötzlich allein vor dem Altar zurück. Mit gebrochenem Herzen bleibt Matt nichts anderes übrig, als die teuer gebuchte Reise allein anzutreten.

Verflucht Normal
2025Bei John Davidson wurde im Alter von 15 Jahren das Tourette-Syndrom diagnostiziert. Er kämpft sich gegen alle Widerstände durch seine schwierige Jugendzeit und bis ins Erwachsenenalter vor und findet Inspiration in der Freundlichkeit anderer, um seinen wahren Lebenssinn zu entdecken.

Ticket ins Leben
2025Der Chansonnier Antoine Toussaint ist seit Jahrzehnten ein gefeierter Star. Als er auf der Bühne zusammenbricht, scheint das Ende seiner Karriere besiegelt. Frustriert plant er seinen Abgang und nimmt den nächsten Zug nach Genf. Doch die Reise verläuft anders als geplant, denn in seinem Abteil sitzt die temperamentvolle Victoire – glühender Fan des Sängers und voller unerschütterlichem Optimismus. Antoine will sie schnellstens wieder loswerden, doch Victoire lässt sich schwer abwimmeln und bringt – ohne es zu ahnen – seine Pläne ins Wanken. Zu seiner großen Überraschung wächst ihm die quirlige Nervensäge langsam ans Herz. Mit viel Humor und unverkennbar französischer Leichtigkeit erzählt TICKET INS LEBEN von unerwarteten Neuanfängen und spätem (Liebes-)Glück.

In Case We Never Meet Again
2026Während Tanya und Zenit um Nähe ringen und ihre fragile Beziehung zwischen Zärtlichkeit und Konflikt schwankt, verarbeiten Kinder den Ausnahmezustand auf ihre eigene Weise – sie spielen Krieg, bauen aus Klötzen Kontrollposten und schlüpfen in Rollen, die ihnen Macht und Schutz versprechen. Doch Laras Traum ist ein anderer: Entschlossen, die Kriegsfantasien nicht zur einzigen Zukunft werden zu lassen, lenkt sie das Spiel um: Aus dem Rollenspiel entsteht ein gemeinsames Theaterprojekt in der Nachbarschaft – eine neue Geschichte, die nicht von Zerstörung, sondern von Möglichkeit erzählt. Zwischen Erinnerungen, Träumen und einer Gegenwart, die jederzeit verschwinden könnte, sucht der Film nach Verbindung und Hoffnung – leise und zutiefst gegenwärtig.

Perfect Blue
Japan 1997
Passenger
2026Nachdem ein junges Paar Zeuge eines grausamen Verkehrsunfalls wird, merken sie bald, dass sie den Unfallort nicht allein verlassen haben, denn eine dämonische Präsenz namens „Der Passagier“, die nicht ruhen wird, bis sie beide in ihren Bann gezogen hat, verwandelt ihr Abenteuer im Wohnmobil in einen Albtraum.

I Only Rest in the Storm
2025Sérgio reist ins westafrikanische Guinea-Bissau, um dort als Umweltingenieur für eine NGO an einem Straßenbauprojekt zwischen Wüste und Wald mitzuarbeiten. Bei seinen Streifzügen durch die Großstadt lernt er Diára und Gui kennen, die Teil der lokalen queeren Community sind. Während Sérgio miterlebt, wie sich die Kolleg*innen aus seinem europäisch geprägten Arbeitsumfeld oftmals herablassend und sogar gewalttätig gebärden, werden Diára und Gui zu seinem einzigen Zufluchtsort und eine fragile Beziehung entsteht. Aber versucht Sérgio einfach nur der Einsamkeit in der Fremde zu entgehen? Oder kann er seine Rolle als Europäer in einem afrikanischen Land reflektieren und seinen neuen Freund*innen auf Augenhöhe begegnen? Ein quicklebendiger, mäandernder und überraschender Film voller unvergesslicher Bilder, der das Verhältnis zwischen Europa und Afrika sowie die ambivalente Rolle der Entwicklungzusammenarbeit untersucht.

Born to Fake
2026Wir alle lügen hin und wieder. Kaum jemand hat daraus ein so einträgliches Geschäft gemacht wie Michael Born: Der Selfmade-Journalist fälschte zwischen 1990 und 1996 über zwanzig Beiträge für das Privatfernsehen. Der Film erzählt nicht nur die Geschichte eines beispiellosen Medienskandals, sondern wird selbst zur Medienanalyse.


