Filmdatenbank
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Number 23
USA 2006Walter Sparrow (Jim Carrey) ist heillos von der Zahl 23 besessen. Dadurch verwandelt sich sein bisher beschauliches Leben in ein Inferno psychischer Qualen, die nicht nur ihn selbst, sondern auch seine Familie das Leben kosten könnten. Ausgelöst wird Walters fixe Idee durch einen seltsamen Roman mit dem Titel „Die Zahl 23“, den er nicht mehr aus der Hand legen kann – er muss sich zunächst den Geheimnissen seiner Vergangenheit stellen, bevor er das Leben mit seiner Frau Agatha (Virginia Madsen) und seinem halbwüchsigen Sohn Robin (Logan Lerman) fortsetzen kann. Den Roman hat Walter von Agatha zum Geburtstag bekommen. Es geht darin um einen schockierenden Mordfall, der wie ein bizarres, unfassbares Spiegelbild von Walters eigenem Leben erscheint. Der Held des Romans ist ein grüblerischer Detective namens Fingerling (ebenfalls von Carrey dargestellt), und in seiner Geschichte kommt es immer wieder zu Szenen, die Walter an seine eigene Biografie erinnern. Während das Buch ein Eigenleben entwickelt, wird Walter von dem schrecklichsten und sinnfälligsten Versatzstück infiziert: Fingerlings Besessenheit mit den ungeahnten Mächten der Zahl 23. Diese Besessenheit zieht sich durch das gesamte Buch und beginnt auch von Walter Besitz zu ergreifen. Überall in seiner Umgebung entdeckt er diese Zahl, und allmählich glaubt er, er sei genau wie Fingerling verdammt, einen Mord zu begehen. Walter wird von albtraumhaften Halluzinationen gepeinigt, durch die er nicht nur das grausige Schicksal seiner eigenen Frau voraussieht, sondern auch das seines Freundes Isaac French (Danny Huston). Walter muss also unbedingt die Geheimnisse des Buchs ergründen – denn es geht buchstäblich um Leben und Tod. Wenn es ihm gelingt, die Mächte hinter der Zahl 23 zu entfesseln, kann er vielleicht auch seiner Zukunft eine neue Richtung geben.

Der letzte König von Schottland
Großbritannien 2006Der junge schottische Arzt Nicholas Garrigan (James McAvoy) ist in Uganda am Ziel seiner Wünsche angelangt: Eine fremde Kultur und die Möglichkeit, das Gesundheitssystem mit aufzubauen, wecken seine Abenteuerlust. Unerwartet wird er zu einem Verkehrsunfall gerufen, in den der Staatspräsident Idi Amin (Forest Whitaker) verwickelt ist. Schnell steigt er zu dessen Leibarzt auf und gehört bald zum Kreis der engsten Vertrauten. Verwöhnt und vom Luxus berauscht, übersieht Garrigan zunächst die Gräueltaten, die um ihn herum geschehen. Als er dann doch endlich Stellung bezieht, ist es beinahe schon zu spät. Und obendrein wendet der Diktator sich gegen seinen einstigen Schützling ...

Neues vom Wixxer
Deutschland 2006London (England), vor schon etwas längerer Zeit: In nebligen Gassen treiben schwere Jungs und leichte Mädchen ihr Unwesen. Jede Teepause könnte die letzte sein, gäbe es nicht Chief Inspector Even Longer (OLIVER KALKOFE) und seinen treuen Begleiter Inspector Very Long (BASTIAN PASTEWKA). Seit die beiden Superhelden von Scotland Yard vor drei Jahren den WiXXer zur Strecke brachten, ist das Leben in der Metropole des Schreckens etwas weniger schrecklich. Und ähnlich wie beim Wetter machen die Londoner das Beste daraus. Auch an diesem Tag spielen sie Bingo oder zetteln auf Mallorca Streit um Pool-Liegen an. Nicht ahnend, dass die Gefahr, den Porridgelöffel vorzeitig abzugeben, wieder dramatisch steigt. Denn: Es gibt Neues vom WiXXer! Eine lange Liste mit Todeskandidaten nämlich, die Long und Longer in schweißnassen Händen halten. Auf ihr stehen wohlbekannte Namen: Inspector Long soll innerhalb der nächsten 24 Stunden das Zeitliche segnen ebenso wie Victoria Dickham (CHRISTIANE PAUL), die schöne Geliebte von Chief Inspector Longer und Tochter des legendären Ex-Chefs von Scotland Yard, Lord David Dickham (JOACHIM FUCHSBERGER). Und da sich im geräumigen Kühlraum des Yard-Pathologen Dr. Brinkman (OLIVER WELKE) die ersten Leichen stapeln, ist jedem klar, dass die Drohung des WiXXers sehr ernst zu nehmen ist. Für Long und Longer beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit. Sie müssen den neuen WiXXer enttarnen. Und das möglichst bevor er sein blutiges Werk vollendet hat. Dabei haben sie nicht den Hauch einer Spur. Und alles, was sie wissen ist: Der WiXXer ist garantiert ein anderer, als alle vermuten. Sie beide inbegriffen.

Bobby
4. Juni 1968. In wenigen Stunden wird Senator Robert F. Kennedy im Ballsaal des Ambassador Hotel in Los Angeles verkünden, dass er um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika kandidieren will. Es ist seine letzte Rede, denn Kennedy wird vor den entsetzten Augen aller Anwesenden Opfer eines Attentats – wie sein Bruder fünf Jahre zuvor. BOBBY rückt 22 Menschen in den Mittelpunkt, die sich zu diesem Zeitpunkt im Hotel aufhalten: ihre Hoffnungen, Träume und Sehnsüchte, ihre Probleme, Kämpfe und persönlichen Tragödien – allesamt überschattet von einer Bluttat, von der sich das Land bis heute nicht ganz erholt hat. In einem bewegenden und leidenschaftlichen Meisterwerk erweckt Autor und Regisseur Emilio Estevez eine der dunkelsten Stunden der amerikanischen Geschichte zu pulsierendem Leben. Genial verwebt er in seinem historischen Kaleidoskop Fakt und Fiktion zu einem Drama, das 22 Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Geschlechter und sozialer Klasse in den Stunden vor dem Attentat durch die Räume des Hotels Ambassador begleitet. Bis in die kleinste Rolle sensationell besetzt mit Superstars und Oscar-Gewinnern wie Anthony Hopkins, Demi Moore, Sharon Stone, Lindsay Lohan, Elijah Wood, Harry Belafonte, William H. Macy und Ashton Kutcher ist BOBBY ein mitreißender Film über Zivilcourage, Aufrichtigkeit, den Glauben an eine bessere Zukunft und zerstörte Hoffnungen – einer der absoluten Oscar-Favoriten des Jahres, der bereits bei den Filmfestivals von Venedig und Toronto gefeiert wurde.

Mitten ins Herz ‑ Ein Song für Dich
Alex Fletcher (HUGH GRANT) ist ein gescheiterter 80er-Jahre-Popstar, der sich mit Auftritten in Retroshows auf Jahrmärkten und in Vergnügungsparks durchschlägt. Der charismatische und talentierte Musiker erhält die Chance zu einem Comeback, als ihn die regierende Pop-Prinzessin Cora Corman bittet, ein Duett für sie beide zu schreiben und aufzunehmen. Da gibt es nur ein kleines Problem – Alex hat seit Jahren nichts mehr komponiert und er hat noch nie einen Songtext geschrieben. Und jetzt soll er in ein paar Tagen einen Hit aus dem Ärmel schütteln. Auftritt Sophie Fisher (DREW BARRYMORE), Alex’ verführerisch schrullige Pflanzenpflegerin, die bei dem sich abmühenden Songwriter mit ihrem Gespür für Worte genau den richtigen Ton trifft. Da sie gerade erst eine miese Beziehung hinter sich hat, zögert Sophie zunächst, sich auf irgendjemanden einzulassen, vor allem auf den Bindungsphobiker Alex. Als sich die beiden sowohl am als auch unter dem Piano näherkommen, müssen sich Alex und Sophie ihren Ängsten – und der Musik – stellen, um die Liebe und den Erfolg zu finden, die sie beide verdienen. In der erfrischenden Romantikkomödie sind außerdem Brad Garrett als Alex’ unerschütterlicher Manager, Kristen Johnston als Sophies Schwester Rhonda und Campbell Scott als Sophies Schriftsteller-Exfreund zu sehen. Die Newcomerin Haley Bennett spielt die junge Pop-Prinzessin Cora Corman. Regisseur und Drehbuchautor Marc Lawrence („Ein Chef zum Verlieben“) beweist mit MITTEN INS HERZ – EIN SONG FÜR DICH, dass Liebe vor allem durchs Ohr geht.

Norbit
USA 2006Norbit hatte immer schwer zu tragen in seinem Leben. Leichter wird es nicht. Frisch geboren landet er auf dem Treppenabsatz von Mr. Wongs 'Golden Wonton' Chinarestaurant-Waisenhaus. In der Schule wird er regelmäßig gehänselt und als sich endlich jemand seiner schüchternen Seele erbarmt, kommt alles nur noch schlimmer. Seine Junk-Food atmende Spielplatzbekanntschaft Rasputia entwickelt sich zur übergewichtigen Heimsuchung seines Lebens, denn sie hat sich den sanftmütigen Norbit als zukünftigen Ehemann ausgesucht und ihre fast zwei Zentner fettleibige Gemeinheit lassen keine Widerrede zu. Als Norbit aber seiner Highschoolflamme Kate (Thandie Newton) wieder begegnet, muss er zumindest versuchen, der schwabbeligen Naturgewalt an seiner Seite zu entkommen. Wie schon in "Der verrückte Professor" spielt Topkomiker Eddie Murphy nicht nur eine, sondern gleich mehrere Rollen in einer herrlich überdrehten Komödie. Vom zarten Norbit über den mürrischen Mr. Wong bis zur Fettübermacht Rasputia beweist Verwandlungsgenie Eddie Murphy sein unnachahmliches Talent.

Pathfinder - Fährte des Kriegers
USA 2006Als die Wikinger mit mächtigen Drachenbooten die amerikanische Küste erreichen, fallen Sie mit barbarischen Eroberungszügen in das Land ein. Blutige Kämpfe um Ehre und Eroberung beginnen, in denen sich die indianischen Stämme gegen die Wikinger erbittert zur Wehr setzen. PATHFINDER erzählt die Geschichte eines Wikingerjungen, der nach einem Schiffbruch von seinem Clan zurückgelassen wird. Er wird von den Indianern entdeckt, aufgenommen und großgezogen und erhält den indianischen Namen ‚Ghost‘. Als die Wikinger Jahre später erneut das Leben der Indianerstämme bedrohen, muss sich der mittlerweile erwachsene Ghost entscheiden, auf welcher Seite er steht und zieht in einen persönlichen Kampf gegen die Wikinger, um ihren Weg der Zerstörung und des Todes zu stoppen.. Deutscher Erfolgs-Regisseur Marcus Nispel („Texas Chain Massacre“), der vielversprechende Newcomer Karl Urban („Der Herr der Ringe“, „Die Bourne Verschwörung“) und Ralf Möller garantieren ein actionreiches und bildgewaltiges Filmerlebnis.

Rennschwein Rudi Rüssel 2
Deutschland 2006Bisher sind der neunjährige Nickel (Maurice Teichert) und sein alleinerziehender Vater Thomas (Sebastian Koch) zu zweit ganz gut klargekommen. Als Nickel jedoch nach einem Schulausflug das kleine Ferkel Rudi im Rucksack mit nach Hause bringt, macht er eine furchtbare Entdeckung: Papa hat eine Freundin (Sophie von Kessel)! Und was noch schlimmer ist: Die nistet sich mit ihrer zwölfjährigen Tochter Felicitas (Sina Richardt) auch gleich bei ihnen ein. Nickel macht mit Thomas einen Deal: Wenn die beiden bleiben, darf auch Rudi bleiben. Aber das kleine Ferkel Rudi sorgt ordentlich für Chaos, und es gibt immer wieder Streit in der Patchwork-Familie. Es ist nicht zum Aushalten, und so flüchtet Nickel mit Rudi nach „Schweineland“, gefolgt von „Feli“ und gejagt von zwei dummen Ganoven (Dominique Horwitz, Andreas Schmidt). Eine abenteuerliche Reise beginnt, die in den ostdeutschen Sümpfen des Odertals endet, wo Rudi den beiden Kindern das Leben rettet und eine neue Heimat findet.

Strajk - Die Heldin von Danzig
Deutschland 2006Klein von Wuchs, Waisenkind, ohne Schulbildung, Mutter eines unehelichen Kindes, Katholikin, sozialistische Heldin der Arbeit, Schweißerin und Kranführerin. Sie arbeitet hart und sorgfältig, denn eine Schweißnaht, die im Sturm reißt, kann den Untergang eines Schiffes und den Tod von Menschen verursachen. Ebensolches verantwortungsvolles Handeln erwartet sie auch von allen Menschen, besonders aber von der Partei, egal ob es um Lohn geht, um Überstunden, um die Sicherheit oder um das Kantinenessen. Als bei einem Unfall aus Nachlässigkeit viele Arbeiter vor ihren Augen verbrennen, nennt sie die Schuldigen beim Namen und setzt eine Entschädigung für die Hinterbliebenen durch. In der Folgezeit wird durch das Verhalten einer einzelnen Arbeiterin auf der Lenin Werft in Danzig der Streik ausgelöst, der die unabhängige Gewerkschaft Solidarnosc auf den Plan rief, diese wiederum zur Perestroika und schließlich zum Fall der Berliner Mauer führte.

Brücke nach Terabithia
USA 2006Jess (JOSH HUTCHERSON) hat den Ruf, der schnellste Läufer seiner Schule zu sein. Bis er auf Leslie (ANNASOPHIA ROBB) trifft, die mit ihren Eltern neu in den Ort gezogen ist. Mit Leslie beginnt ein neues Kapitel in Jess Leben: Denn Leslie läuft nicht nur schneller als er, sondern beeindruckt ihn auch mit ihrer überschäumenden Phantasie und ihrem Einfallsreichtum. Sie werden Freunde und erschaffen sich auf Leslies Initiative hin kurzerhand ihre eigene Welt: „Terabithia“ - ein geheimes Königreich in den Wäldern. In diesem magischen Reich voller Fabelwesen finden Jess und Leslie Zuflucht vor Schulproblemen, Eltern und Lehrern. Gemeinsam besuchen sie ihre Phantasiewelt so oft sie können. Doch als Leslie die Brücke nach „Terabithia“ eines Tages alleine betreten möchte, passiert etwas bis dahin Unvorstellbares... BRÜCKE NACH TERABITHIA ist das neue Kino-Event von Walden Media, den Produzenten des Kinohits „Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia“, der vor zwei Jahren knapp 4 Mio. Besucher in den deutschen Kinos begeistert hat. Basierend auf dem Roman „Die Brücke in ein anderes Land“ von Katherine Paterson, die für ihr Schaffen mit dem Astrid Lindgren Gedächtnispreis 2006 ausgezeichnet wurde, ist mit BRÜCKE NACH TERABITHIA ein mitreißender und bewegender Film über Mut, Freundschaft und die unzerstörbare Kraft der Phantasie entstanden. Der Film wurde an beeindruckenden Originalschauplätzen in Neuseeland gedreht. Für die spektakulären Spezialeffekte und Kreaturen zeichnen die Firmen Weta Workshop und Weta Digital („Der Herr der Ringe“, „King Kong“, „Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia“) um Oscar®-Preisträger Richard Taylor verantwortlich.

Fast Food Nation
GB/USA 2006FAST FOOD NATION erzählt die Geschichte von Don Henderson (Greg Kinnear), dem Marketingchef der Fast-Food-Kette Mickey’s. Als sich herausstellt, dass mit Kolibakterien verseuchtes Fleisch in den Verkaufschlager "The Big One" gelangt ist, macht es sich Henderson zur Aufgabe, dem Skandal auf die Spur zu kommen. Es beginnt eine Reise, die Dons Blick auf sein Unternehmen grundlegend verändert. In Texas, wo die Burger produziert werden, muss er erkennen, dass der unersättliche Appetit Amerikas auf Fast Food ein im wahrsten Sinne des Wortes schmutziges Geschäft ist: Fern ab der Firmenzentrale in Kalifornien eröffnet sich ihm die bittere Realität illegaler Immigranten, die Wahrheit über brutale Schlachtmethoden und die Gründe für die miserable Qualität des Burgerfleisches. Er erfährt auch, dass sein Arbeitgeber all das nicht nur billigend in Kauf nimmt, sondern ursächlich dafür verantwortlich ist...

Junebug
USA 2006Auf dem Weg zu einem exzentrischen Künstler macht die frisch verheiratete Galeristin Madeleine mit ihrem Ehemann George einen Abstecher, um dessen Familie auf dem Land kennen zu lernen: die eifersüchtige Mutter, den wortkargen Vater, den wütenden jüngeren Bruder Johnny, der immer im Schatten seines erfolgreichen Bruders stand, und dessen hochschwangere, unschuldig plappernde Ehefrau Ashley. Während Ashley Madeleine sofort für ihre Kultiviertheit und ihr Auftreten bewundert, sind die anderen Familienmitglieder viel reservierter. Auch George fällt zurück in seine alte Rolle und verbringt viel Zeit alleine. Unverständnis, Fremdheit und eine Art Galgenhumor bestimmen das Aufeinandertreffen von Großstadt und Provinz während Madeleine den Künstler-Deal vorantreibt und Ashley auf die Entbindung zusteuert.

Smokin' Aces
USA 2006Kartenmagier, Falschspieler und La Cosa Nostra-Gangster Buddy „Aces" Israel hat sich das FBI-Zeugenschutzprogramm und eine Aussage gegen seinen Ex-„Paten" Primo Sparazza ausgesucht, um gemütlich von der Bildfläche zu verschwinden. Der große Haken dabei ist Sparazzas „Kill Buddy-Aufruf", denn eine Million Dollar Kopfgeld bescheren ihm gleich eine ganzen Horde Auftragskiller, die ihm buchstäblich das Herz rausreißen wollen. Dazu gesellen sich extra ausgesandte FBIZeugenschutzengel und ein paar Kautionsjäger, die ihn in einem Stück nach Las Vegas zurückbringen sollen. Dass dabei wohl keiner der Beteiligten mit offenen Karten spielt, macht diesen Showdown endgültig zu einem verblüffenden Spektakel. „Smokin' Aces" schlägt ein völlig neues Kapitel in der Working-Title- Erfolgsgeschichte auf. Ein schwarzhumoriger Wettlauf um Leben und Tod, ein wildes Dauerfeuer im Adrenalin-Rausch - mit exquisitem Starensemble und doppeltem Boden. Ironisch, bleihaltig und ungebremst.

The Good German
USA 2006Berlin 1945. Der amerikanische Kriegskorrespondent Jake Geismer (GEORGE CLOONEY) ist eben angekommen, um über die bevorstehende Potsdamer Friedenskonferenz zu berichten: Die Führer der Alliierten treffen sich, um über das Schicksal des besiegten Deutschen Reiches und ein neues, freiheitliches Europa zu entscheiden… und dabei alles, was noch irgendeinen Wert besitzt, unter sich aufzuteilen. Jake kennt Berlin bereits – einst hat er hier ein Nachrichtenbüro geleitet. Einst hat er sich hier verliebt. Das scheint aber schon Ewigkeiten her zu sein, als er jetzt auf der Jeep-Fahrt vom Flughafen zu seinem Hotel in der amerikanischen Zone die erschütternde Ruinenlandschaft durchquert. Jakes Fahrer, Corporal Tully (TOBEY MAGUIRE), hat den Charme eines Kleinstadtamerikaners – ein bemühter, unbekümmerter und gutmütiger Junge aus dem Mittelwesten. Doch in Wirklichkeit ist er durch und durch korrupt – er handelt mit allem und jedem, spielt alle Seiten gegeneinander aus, um den besten Preis zu erzielen. Doch das ist durchaus nicht ungewöhnlich. In Berlin hat dieser Tage jeder etwas zu verbergen. Jeder verfolgt bestimmte Strategien, um seine Bedürfnisse zu befriedigen: Geld, Macht, das nackte Leben… oder auch nur einen Ausweg. Jake ist an Tullys Schwarzmarktschiebereien nicht interessiert, dafür aber Tullys Freundin umso mehr: Lena Brandt (CATE BLANCHETT) ist jene Frau, die Jake einst geliebt hat. Aber irgendwie hat sie sich verändert. Der Krieg, das entbehrungsreiche Leben in den Ruinen und das Trauma ihrer persönlichen Vergangenheit haben unauslöschliche Spuren in ihr hinterlassen. Als Tully mit 100.000 Mark in der Tasche und einer Kugel im Rücken in der russischen Zone aufgefunden wird, fühlt sich Jake mehr und mehr von den Umständen dieses Mordes angezogen. Vor allem fragt er sich, warum sowohl die amerikanischen als auch die russischen Behörden auffällig wenig Interesse an dem Fall bekunden. Je mehr Jake nachforscht, desto deutlichere Spuren führen zu Lena. Jake stellt jedoch bald fest, dass man hier und jetzt der Wahrheit kaum auf den Grund gehen kann, denn die Menschen leiden immer noch unter dem Grauen des Krieges – verzweifelt versuchen sie das bisschen Menschlichkeit zusammenzukratzen, das ihnen angesichts der oft unerträglichen Erinnerungen geblieben ist, während sie verdrängen, was sie getan haben, um ihr Leben zu retten. Steven Soderberghs „The Good German“ ist die Verfilmung des Romans „In den Ruinen von Berlin“ von Joseph Kanon: ein undurchschaubarer romantischer Thriller in der Tradition des klassischen Film noir. Intime menschliche Schicksale entfalten sich vor den turbulenten, weltpolitischen Intrigen. Der Film spielt nicht nur im Jahr 1945, sondern wurde auch mit der Kameratechnik der damaligen Zeit gedreht – ein zeitnahes Thema kombiniert mit der unverwechselbaren Atmosphäre und dem Filmstil, der die Fantasie der Nachkriegszuschauer anregte. Für eine Geschichte, in der die Vergangenheit der Menschen und ihre Motive oft undurchsichtig bleiben, ist sicher eine Palette aus Schwarzweiß-Nuancen am besten geeignet, um die Grauzonen ins rechte Licht zu rücken. „Du hättest nicht nach Berlin zurückkehren sollen“, sagt Lena zu Jake. Wahrscheinlich ist das der einzige wahre Satz, den er von ihr zu hören bekommt.

The Hitcher
USA 2006Es regnet in Strömen, als das Studentenpaar Grace (Sophia Bush) und Jim (Zachary Knighton) mit dem Auto auf dem Weg in die Semesterferien ist. Plötzlich taucht wie aus dem Nichts eine dunkle Gestalt im Scheinwerferlicht direkt vor ihrem Auto auf. Der Wagen schleudert, Grace gerät in Panik und aus Angst vor dem unheimlichen Mann, der noch immer mitten auf der Straße steht, gibt Jim Gas ... Doch schon beim nächsten Tankstop lauert ihnen der mysteriöse Unbekannte auf – und ein wahrer Albtraum beginnt. Denn jetzt werden sie zum Opfer des nervenzerreißenden Spiels des Fremden. Unbarmherzig treibt er Jim und Grace vor sich her und hinterlässt immer mehr Opfer auf seinem makabren und blutigen Vergnügungstrip. Von dem psychopathischen Anhalter und der Polizei gejagt, bleibt ihnen nur eine Möglichkeit, dem Morden ein Ende zu setzen und ihre Unschuld zu beweisen. Sie müssen sich dem direkten Duell stellen ... The Hitcher kennt keine Gnade und richtet gezielte Schock-Attacken auf die Nerven der Zuschauer. Der Psycho-Horror ist das markerschütternde Remake des Originals von 1986, in dem ein Anhalter zum Peiniger für zwei junge Reisende wird. Clip-Regisseur Dave Meyers (u.a. Jennifer Lopez, Nas, Creed) inszeniert die nervenzerfetzende Tour de Force, in der Sean Bean („Herr der Ringe“, „Flightplan“, „The Dark“) in seiner düstersten Rolle brilliert. An seiner Seite kämpfen die sexy Jungstars Sophia Bush („John Tucker must die“) und Zachary Knighton („Der Prinz & ich“) um ihr Leben. The Hitcher garantiert schweißnasse Hände und permanentes Herzrasen – nichts für schwache Nerven.

Ghost Rider
USA 2006Der berühmte Motorrad-Stuntfahrer Johnny Blaze (NICOLAS CAGE ) geht einen teuflischen Pakt mit Mephistopheles (PETER FONDA) ein: Um seinen sterbenden Vater zu retten, verkauft er seine Seele einer dunklen Macht und trennt sich von Roxanne Simpson (EVA MENDES), der großen Liebe seines Lebens. Fortan ist Blaze gezwungen, Nacht für Nacht in Gestalt eines feurigen Dämons seine Runden zu drehen und das Böse zu vernichten. In Blackheart (WES BENTLEY), dem machthungrigen Sohn des Teufels persönlich, findet Blaze seine Nemesis. Nach "Spider-Man" ist GHOST RIDER eine weitere, viel beachtete Verfilmung eines berühmten Marvel-Comics. Unter der Regie von Mark Steven Johnson ("Daredevil") spielen Nicolas Cage ("8mm"), Eva Mendes ("2 Fast, 2 Furious", "Hitch – Der Date Doktor"), Wes Bentley ("American Beauty"), Sam Elliott ("Die Maske") und Altstar Peter Fonda ("Easy Rider") in diesem action- und effektgeladenen Abenteuer-Spektakel.

La Vie en Rose
Frankreich 2006Schon als kleines Mädchen landet sie auf den heruntergekommenen Straßen des Pariser Bezirks Belleville, und doch schafft sie es ins glitzernde Rampenlicht von New Yorks berühmtesten Konzertsälen – Edith Piafs Leben war ein einziger Kampf. Ein Kampf um Liebe, Leidenschaft, Anerkennung, Überleben und Leben. Von der Mutter verlassen, aufgewachsen in größter Armut, umgeben von Nutten und Zuhältern, machte ihre magische Stimme sie zum Weltstar auf beiden Seiten des Atlantiks. Unvergessen ihre Live-Auftritte und ihre unverwechselbaren Interpretationen von Liedern, die durch sie auf der ganzen Welt berühmt wurden, wie „La vie en rose“, „Milord“, „Hymn to Love“ „Non, je ne regrette rien“ und viele mehr. Aber auch ihre leidenschaftlichen Affären und die Freundschaften mit bedeutenden Zeitgenossen – Yves Montand, Jean Cocteau, Charles Aznavour, Box-Weltmeister Marcel Cerdan und Marlene Dietrich – rückten sie immer wieder ins Rampenlicht. Nie gab Edith Piaf den Kampf mit ihrem Schicksal auf. Höhenflüge und Glück wechselten sich ab mit Dramen und tragischen Abstürzen. Die Welt feierte sie und nahm ebenso Anteil an ihrem Schicksal und allen war klar, dass sich der „Spatz von Paris“, wie sie liebevoll genannt wurde, irgendwann einmal die Flügel verbrennen würde... Ihre Lieder sind noch heute weltberühmt. Eine Legende wird auf der Leinwand lebendig, ein Mythos zu einer Frau aus Stimme und Blut. Der Name Edith Piaf steht auch heute, mehr als vierzig Jahre nach ihrem Tod, weltweit für das, was die Identität eines ganzen Volkes prägt: das französische Chanson. Die Rolle der Piaf, der berühmtesten Sängerin Frankreichs, ist für eine französische Schauspielerin die Rolle ihres Lebens. Marion Cotillard, die vor kurzem noch Russell Crowe in Ridley Scotts „Ein gutes Jahr“ den Kopf verdrehte, nimmt die größte Herausforderung ihrer Karriere an – und besteht mit Bravour. Sie wird zur Göttin oder eher zum Straßenmädchen des Chansons, rührt mit ihrer Mischung aus Leidenschaft, Verzweiflung, Energie und Lebenslust zu Tränen. Regisseur Olivier Dahan („Die purpurnen Flüsse 2 – Die Engel der Apokalypse“) zeigt in seinem an Originalschauplätzen in Paris und Los Angeles sowie im Studio in Prag entstandenen Porträt, dass eine große Künstlerin nicht ihrem Land, sondern der ganzen Welt gehört. Ihre Musik machte sie zur Kosmopolitin. Mit fantastischen alten und neuen Einspielungen ihrer berühmtesten Chansons setzt der Film auch der unvergessenen Musik der Piaf ein Denkmal. Große Namen wie Gérard Depardieu, Sylvie Testud, Jean-Paul Rouve oder Emmanuelle Seigner spielen an der Seite von Marion Cotillard und lassen ein altes, unvergängliches Stück Paris auferstehen. Der Spatz von Paris fliegt wieder!

Letters from Iwo Jima
USA 2006Vor 62 Jahren trafen die amerikanischen und japanischen Truppen auf Iwo Jima aufeinander. Jahrzehnte später fand man Hunderte von Briefen in der Erde der kargen Insel. Durch diese Briefe bekommen die Männer, die dort unter Führung ihres außergewöhnlichen Generals gekämpft haben, ein Gesicht, eine Stimme. Als die japanischen Soldaten nach Iwo Jima geschickt werden, wissen sie, dass sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zurückkehren werden. Zu ihnen gehört der Bäcker Saigo (Kazunari Ninomiya), der nur überleben möchte, um einmal seine neugeborene Tochter zu sehen; Baron Nishi (Tsuyoshi Ihara), siegreicher Reiter bei den Olympischen Spielen, der sich mit seinen Fähigkeiten und seiner Aufrichtigkeit weltweit einen Namen gemacht hat; der ehemalige Militärpolizist Shimizu (Ryo Kase), dessen Idealismus sich noch nicht in der Realität des Krieges bewähren musste; und der überzeugte Soldat Leutnant Ito (Shidou Nakamura), der eher Selbstmord begehen als sich ergeben würde. Befehligt werden die Verteidiger von Generalleutnant Tadamichi Kuribayashi (Ken Watanabe), der Amerika bereist hat und deshalb weiß, dass sein Land keine Chance hat. Allerdings ist er dadurch strategisch versiert genug, um die auf dem Pazifik herannahende amerikanische Armada wirkungsvoll zu empfangen. General Kuribayashi standen zur Verteidigung wenig mehr als sein eiserner Wille und das Vulkangestein der Insel zur Verfügung. Doch die erwartete schnelle und blutige Niederlage verwandelte sich durch seine neuartige Taktik in einen heldenhaften, unerbittlichen Kampf, der fast 40 Tage dauern sollte. Fast 7000 amerikanische Soldaten fielen auf Iwo Jima; über 20.000 Japaner kamen dort um. Der schwarze Sand von Iwo Jima ist von ihrem Blut durchtränkt. Doch ihre Opferbereitschaft, ihre Anstrengungen, ihr Mut und ihre Empfindungen leben weiter – in den Briefen, die sie nach Hause schrieben. Oscar-Preisträger Clint Eastwood („Million Dollar Baby“, „Erbarmungslos“) erzählt die unbekannte Geschichte der japanischen Soldaten und ihres Generals, die die Insel Iwo Jima vor 62 Jahren gegen die amerikanischen Invasoren verteidigten. Bei seinen Bemühungen, ein Ereignis zu beschreiben, das beide Kulturen nach wie vor beschäftigt, fürchtete Clint Eastwood, dass ein Film allein – „Flags of Our Fathers“ – nur die halbe Wahrheit berichten kann. Mit diesem beispiellosen Doppelfilm-Projekt, das unmittelbar hintereinander gedreht wurde und in zwei Teilen nacheinander ins Kino kommt, möchte Eastwood die Schlacht von Iwo Jima – und indirekt den gesamten Krieg im Pazifik – nicht nur als militärische Auseinandersetzung, sondern als Zusammenstoß zweier Kulturen darstellen. Die Geschichten in „Letters From Iwo Jima“ und „Flags of Our Fathers“ sind nicht die gleichen, sie werden aus verschiedenen Blickwinkeln und in verschiedenen Sprachen erzählt, doch mit beiden erweist Eastwood all jenen die Ehre, die auf beiden Seiten des Konflikts ihr Leben ließen. Der Regisseur möchte die Story aus beiden Perspektiven berichten und mit ein bisschen Glück auf diese Weise einen neuen Blickwinkel finden, aus dem man diesen erschütternden Moment unserer gemeinsamen Geschichte betrachten kann.

Lonely Hearts Killers
USA 2006Nach dem spektakulären Fall der wahren Lonely-Hearts-Killer, deren blutige Spur sich Ende der 40er Jahre durch die Ostküste der USA zog und ganz Amerika in Atem hielt Als wären sie in der Hölle für einander ausgesucht worden: In dem Moment, in dem sich der Kleinbetrüger Ray Martinez Fernandez (Jared Leto) und die Schönheit Martha Beck (Salma Hayek) erstmals küssen, besiegelt sich ihr Schicksal. Gemeinsam täuschen sie einsame Frauen und nehmen sie nach Strich und Faden aus. Bald schon schrecken die vermeintlichen Tröster von Witwen und alternden Jungfern auch vor Mord nicht zurück, denn Martha kann es nicht ertragen, ihren Liebhaber in den Armen einer Anderen zu sehen. Ihre mit dem Blut Unschuldiger erkaufte Freiheit kann nicht von Dauer sein. Die beiden Cops Elmer Robinson (John Travolta) und Charles Hildebrandt (James Gandolfini) sind ihnen längst auf der Spur. Vor allem Robinson ist hinter ihnen her, wie der Teufel hinter der armen Seele. Erst vor Kurzem hat sich seine Frau das Leben genommen. Und mit der Verhaftung und Überführung der Lonely-Hearts-Killer will er sein Gewissen reinwaschen. Fragt sich nur, ob es ihm gelingt, bevor Fernandez und Beck erneut zuschlagen.

Lotte im Dorf der Erfinder
Estland 2006Lotte ist ein lebhaftes Hundemädchen, mit ihrer Familie und ihrem besten Freund, dem ängstlichen Kater Bruno, wohnt sie in einem kleinen Dorf am Meer. Zusammen erleben sie die spannendsten Abenteuer, sogar nach Japan zu einem Judowettkampf führt es unsere Helden. Die Bewohner des Dorfes haben alle ein ausgefallenes Hobby: Nützliche (und auch weniger nützliche) Dinge zu erfinden, die sie in einem jährlichen Wettbewerb einer Jury vorstellen. Lottes Vater Oskar, der fast jedes Jahr gewinnt, und das Kaninchen Adalbert sind dabei ärgste Rivalen. Witzig-frischer und sehr bunter Zeichentrickfilm aus der traditionsreichen Trickfilmschmiede Estlands - LOTTE ist die Neuentdeckung am europäischen Animationsfilmhimmel.