Kinoprogramm Leipzig

Filmdatenbank

Suche in der Filmdatenbank oder entdecke aktuelle Filme.

The House is burning

The House is burning

Deutschland 2006
FSK 16

24 Stunden: Ein Tag. Eine Nacht. Ein Fight. - 24 Stunden sind es, die Mike (Joe Petrilla) noch bleiben, bis er die Stadt verlassen wird. 24 Stunden, in denen ihm seine Freundin Valerie (Nicole Vicius) Sex mit dem Kleindealer Phil verschweigen will. 24 Stunden, in denen Phil (Robin Taylor) 2.000 Dollar auftreiben muss, um den Deal seines Lebens zu machen. 24 Stunden, in denen Terry (Julianne Michelle) bereit ist, alles, wirklich alles, für einen Job zu tun. 24 Stunden, in denen Steve (Harley Adams) sich eine Waffe besorgt, um mit seinem gewalttätigen Vater abzurechnen. Auf Mikes Abschiedsparty prallt alles aufeinander: Die Sehnsüchte, die Ängste, die Verzweiflung, der Sex, der Rausch und die Realität. Eine Gruppe von Teenagern in einer trostlosen amerikanischen Vorstadt. Auf der Suche nach Anerkennung und Liebe, Sicherheit und Zukunft. Jeden Tag kämpfen sie um Ihre Zukunft in einer Welt, die Menschen wie ihnen kaum eine Chance bietet. Im Laufe der nächsten 24 Stunden wird sich für einige dieser Kids zwischen betäubendem Kick und dauerhaftem Koma alles verändern. 24 Stunden, wie sie überall auf der Welt geschehen. Irgendwo. Jeden Tag. »The House is burning« beschreibt in der Tradition von »Ken Park« und »Kids« die Ausweglosigkeit einer ganzen Generation junger Menschen anhand einer Gruppe amerikanischer »White Trash« Kids. In rauen Bildern, einer drastischen Gangart und mit großer Authentizität beschreibt Drehbuchautor und Regisseur Holger Ernst den Alltag dieser Jugendlichen - und ihrer Eltern - zwischen Gewalt, Drogen, Ablehnung und Verzweiflung.

Vom Schaukeln der Dinge

Vom Schaukeln der Dinge

Deutschland 2005
FSK

Er ist Schauspieler und Autor. Als scharfzüngiger Kabarettist hat er das bestbezahlte Engagement seines Lebens, sein selbstgeschriebenes Stück erhält Traumkritiken – ein widerspenstiger Zeitgeist auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Dann die Diagnose: Morbus Parkinson. Für Rudolf Höhn, gerade 48 Jahre alt, bricht eine Welt zusammen. Der Film folgt ihm, wie er mit seinem Schicksal ringt. Alles was bis dahin in seinem Leben wichtig war gerät ins Wanken, doch gleichzeitig bringt diese Erschütterung neue Erfahrungswelten hervor. Sein Widerstandsgeist und seine Leidenschaft fürs Theater und Schreiben öffnen ihn für Begegnungen völlig anderer Art. Er folgt seinem alten Traum, einem Rugbyclub beizutreten und wird dessen Pressesprecher. Er erfindet seine Profession neu und gründet eine Theatergruppe für Menschen mit Behinderungen und legt Rollstuhlfahrern Flügeln an. Nach wie vor fließen seine alltäglichen Beobachtungen und persönlichen Erlebnisse in Theaterstücke und Kabaretttexte ein. Mit und durch ihn öffnet sich dem Zuschauer ein anderer Blick auf die Welt.

Wo ist Fred !?

Wo ist Fred !?

Deutschland 2006
FSK 12

Was tut Man(N) nicht alles, um die Angebetete zu beeindrucken! Noch schlimmer wird es aber, wenn SIE einen verwöhnten Sohn in die Beziehung einbringt, der sich nichts sehnlicher wünscht als den von seinem Lieblings-Basketballer handsignierten Ball. Den erhalten aber nur die behinderten Fans auf ihrer Tribüne. Um seinem Stiefsohn-in-spe Linus (Ramon Julia König) zu imponieren und dessen Etepetete-Mutter Mara (Anja Kling) von seinen Stiefvater-Qualitäten zu überzeugen, geht der grundehrliche Polier Fred (Til Schweiger) aufs Ganze: Beim nächsten Basketball-Match fährt ihn sein Kumpel Alex (Jürgen Vogel) im Rollstuhl auf die Behindertentribüne. Und Fred kann den Ball sogar ergattern, indem er kurzerhand seinen nervenden Nachbarn Ronnie (Christoph Maria Herbst) aus dem Weg rollt. Doch die Freude währt nur kurz. Denn ausgerechnet das Vereinsmanagement hat einen Imagefilm in Auftrag gegeben, um das soziale Engagement auszuschlachten. Die Dreharbeiten übernimmt die Jungregisseurin Denise (Alexandra Maria Lara), die den vermeintlich stummen und hilflosen Fred gleich in ihr großes Herz schließt. Aber der mediengeile Behinderte Ronnie, der sich um den Ball betrogen fühlt, erpresst den sympathischen Schwindler, alles auszuplaudern, wenn nicht er anstatt Fred die Hauptrolle in dem geplanten Werbefilm bekommt. Als sich zu allem Überfluss auch noch Freds gutbürgerliche zukünftige Schwiegereltern ankündigen, muss der von allen behinderten wie nicht behinderten Geistern gehetzte Handwerker sogar im Beisein von Mara und Linus den „Rollifahrer“ mimen. Und gegenüber der liebenswerten Denise erfindet er zu guter Letzt einen von ihm selbst gespielten „Zwillingsbruder“, um nicht aufzufliegen. Doch Fred hat die Rechnung ohne den durchtriebenen Ronnie gemacht, der sich bald ausgebootet fühlt. Fred steht bald vor einer schwerwiegenden Doppel-Dilemma: Soll er sich als Betrüger outen – aber dann würde er die zarte ehrliche Liebe, die ihm Denise entgegenbringt, mit einem Schlag beenden …

7 Jungfrauen

7 Jungfrauen

Spanien 2005
FSK

Ein Stadtrand in Andalusien, glühende Straßen. Tano, siebzehn und hinter Schloss und Riegel, kommt zur Hochzeit seines Bruders 48 Stunden frei. Er soll sich vorsehen. Doch er will nur eins: Die Freiheit auskosten. Mit den Jungs vom Viertel, Freund und Freundin jagt er durch die Straßen und die Clubs, zwei Tage und zwei Nächte lang. Entfesselte, überschäumende Lebenslust trägt ihn wie auf Flügeln - bis er am Abgrund steht. Ein fetziger, dreckiger, hinterrücks zärtlicher Streifen über rauhe Jungs, getrieben von den pulsierenden Rhythmen hipper spanischer Bands. Über 1 Million Zuschauer sahen in Spanien Rodríguez urbane Hymne an den Übermut der Jugend und den Schmerz des Erwachsenwerdens.

Children of Men

Children of Men

USA 2006
FSK

Irgendwo zwischen der morbiden Dunkelheit eines „Blade Runner" und dem kühlen Gefüge von „Gattaca" findet sich die düstere Endzeitvision „Children of Men". Kluge Sciencefiction-Unterhaltung vom „Harry Potter" und "Y tu Mamá también"- Regisseur Alfonso Cuarón. 2027, seit 18 Jahren ist kein einziges Baby mehr zur Welt gekommen. Ein unbekanntes Phänomen hat alle Frauen unfruchtbar gemacht und die Menschheit altert unaufhaltsam ihrem Untergang entgegen. Während die ehemals großen Nationen längst am Boden sind, erwehrt sich England mit einem totalitären Regime des Flüchtlingsstroms aus der ganzen Welt. Chaos, Gewalt und Terror beherrschen den Alltag. Inmitten dieses hoffnungslosen Abgrunds ist es ausgerechnet an dem desillusionierten Regierungsangestellten Theo (Clive Owen), der Menschheit ihre letzte Chance zu geben. Angeheuert von seiner immer noch im Widerstand kämpfenden Exfrau Julia (Julianne Moore) wird er zur Eskorte der hoch schwangeren Kee (Claire-Hope Ashitey), der ersten Schwangeren seit über 18 Jahren, auf ihrem gefährlichen Weg zu einem Zufluchtsort auf hoher See. Ein hochkarätiges Sciencefiction-Abenteuer, das unserer heutigen Zeit ebenso geist- wie spannungsreich den Spiegel vorhält.

Der Fluch - The Grudge 2

Der Fluch - The Grudge 2

FSK 16

Ein japanisches Sprichwort sagt, wenn jemand in einem Zustand unbändiger Wut zu Tode kommt, lastet fortan ein Fluch auf dem Ort seines Todes. Niemand im Tokioter Krankenhaus glaubt Karen Davis (Sarah Michelle Gellar), dass sie ein Haus in Brand gesteckt hat, um ihrem Freund das Leben zu retten. Schlimmer noch: Seit dem Feuer wird sie von einer geisterhaften Frauengestalt in weißem Kimono und mit schwarzen Haaren verfolgt. Aubrey Davis (AMBER TAMBLYN) erfährt von ihrer Mutter von der fatalen Lage ihrer Schwester. Um ihr beizustehen reist sie nach Japan, wo sie selbst bald in unerklärliche Situationen gerät und auf myseriöse Ereignisse stößt. Aubrey ist dem Fluch, der auf Karen lastet näher als sie ahnt. Und nach und nach geraten immer mehr Personen in den Bann der geheimnisvollen Frauengestalt aus dem ausgebrannten Haus. Der Fluch scheint sich auszubreiten und nach scheinbar Unbeteiligten zu greifen, die doch durch ein Schicksal miteinander verbunden sind...

Der letzte Zug

Der letzte Zug

Deutschland 2006
FSK 12

Kriegsjahr 1943. Die Nazis wollen Berlin endgültig „judenrein“ machen. Über 70.000 Juden wurden schon aus der Hauptstadt deportiert. Im April rollt von Gleis 17 im Bahnhof Grunewald ein Zug mit 688 Juden – zusammengepfercht in Viehwaggons – Richtung Auschwitz. Ob jung oder alt, Akademiker, Künstler oder Boxer, das spielt hier keine Rolle mehr. Die Reise in den Tod dauert sechs Tage. Ein Kampf gegen unerträgliche Hitze, Durst und Hunger beginnt. In ihrer großen Verzweiflung versuchen einige aus der rollenden Gefängnishölle auszubrechen, darunter auch das Ehepaar Henry und Lea Neumann (Gedeon Burkhard und Lale Yavas) sowie die junge Ruth Zilberman (Sibel Kekilli). Doch die Zeit drängt - und Auschwitz rückt immer näher…

Ein gutes Jahr

Ein gutes Jahr

USA 2006
FSK

Selbstbewusst und großspurig, eigensinnig und gutaussehend ist Max Skinner, der erfolgreiche Londoner Wertpapier-Broker. Als Finanz-Hai in den Stromschnellen der Bankenwelt an der Themse, liebt Max den harten Konkurrenzkampf um die Eroberung des Europäischen Marktes. Seine letzte Transaktion brachte gerade – sehr zum Verdruss seiner Rivalen – einen nicht zu verachtenden 7-stelligen Profit ein. Max’ Triumph steht denn auch in absolutem Einklang mit seiner Philosophie, nach der Gewinnen zwar nicht alles ist, aber letztlich doch das einzige, das wirklich zählt! Völlig unerwartet ereilt Max die traurige Nachricht vom Tod seines alten Onkel Henry. Als engster lebender Verwandter, erbt Max dessen Besitz, zu dem das provenzalische Weingut La Siroque gehört, auf dem Henry seit dreißig Jahren Weinbau betrieben hatte. Max besucht das Schloss, in dem er mit seinem exzentrischen Onkel, zu dem der Kontakt vor Jahren abgebrochen war, die Sommer seiner Kindheit verbracht hatte. Während Max sich in Frankreich um die juristische Abwicklung seiner Erbschaft kümmert, wird er in London von seinem Job suspendiert, nachdem seine Firma seine fragwürdigen Wertpapier-Geschäfte unter die Lupe genommen hat. Die unklare berufliche Perspektive macht es ihm leichter, sich auf das Leben in der Provence einzulassen. Er freundet sich mit Francis Duflot an, dem langjährigen Weinhändler des Schlosses, der seit mehr als drei Jahrzehnten für die Qualität des Weines bürgt und den Max noch von den Besuchen seiner Kindheit kennt. Ludivine, Duflots temperamentvolle Frau und die Haushälterin des Gutes, heißt den jungen Engländer überschwänglich und herzlich willkommen. Max ist sich nicht sicher, dass das Leben in Südfrankreich das richtige für ihn ist. Er telefoniert mit seinem besten Freund, dem Londoner Immobilienmakler Charlie Willis, um herauszufinden, was für einen Marktwert ein kleines Weingut wie La Siroque im Falle eines Verkaufes haben könnte. Charlie meint, dass kleine Güter mit einem guten Produkt mehrere Millionen Dollar erbringen können, da gut entwickelte Weine in kleinen Stückzahlen der Hit in gut geführten Weinläden seien. Diese Aussicht gibt Max ausreichend Sicherheit für den Fall, dass er seinen Job verlieren sollte. Während Max in Erinnerungen an vergangene Sommer mit seinem Onkel schwelgt, dessen Weisheit und Philosophie ihm letztlich halfen, die steile Karriereleiter in London zu erklimmen, beklagt er gleichzeitig seine unsichere Zukunft. Besonders, als eine unvorher- gesehene Komplikation in Person der selbstbewussten jungen Kalifornierin Christie Roberts auf dem Gut auftaucht und behauptet, die uneheliche Tochter des verstorbenen Onkels zu sein. Sollte die Offenbarung der hübschen, ausgerechnet aus dem Napa Valley stammenden Mittzwanzigerin der Wahrheit entsprechen, würde Christie zu Max’ Cousine und – nach französischem Recht – zur legitimen Erbin von La Siroque. Um den Wahrheitsgehalt ihrer Geschichte zu überprüfen, fragt Max Christie über ihre Vergangenheit aus und streitet mit ihr über Wert und Schicksal des Weinbergs, dessen angeblicher Fusel problemlos mit ordinärstem Essig konkurrieren könne. Max, der bisher nur La Siroques gewöhnungsbedürftigen Landwein verkostet hat, findet in Onkel Henrys Keller einige andere Flaschen, die den Namen Le Coin Perdu („Die vergessene Ecke“) auf dem Etikett tragen. Dieser legendäre vin de garage erzielt auf dem Schwarzmarkt seit Jahren astronomische Preise. Das zumindest behauptet Fanny Chenal, die bezaubernde Besitzerin des lokalen Cafés, in die sich Max auf Anhieb verliebt hat. Woher stammt dieser Wein und warum besteht Duflot darauf, in La Siroque zu bleiben, egal, welches Schicksal dem Weingut droht? Und was ist mit den außergewöhnlichen Weinen, die Christie auf dem Anwesen findet und von denen der barsche Weinhändler behauptet, es handele sich lediglich um ein experimentelles Naturprodukt, das ein international renommierter Fachmann längst als wertlos klassifiziert habe? In Max’ tauchen längst verloren geglaubte Gefühle und Erinnerungen wieder auf und lassen ihn Onkel Henrys Lebensphilosophie und die Qualität des Lebens in der Provence endlich verstehen, denn „Nirgendwo sonst auf der Welt kann man so sehr damit beschäftigt sein, so wenig zu tun und es so sehr genießen!“

Jagdfieber

Jagdfieber

USA 2006
FSK o.A.

Der zahme Grizzly Boog führt in der ruhigen Stadt Timberline ein bequemes Leben. Seine Pflegemutter Beth, eine gutherzige Rangerin, hatte den jungen Grizzly einst bei sich aufgenommen. In Beths umfunktionierter Garage schaut Boog seine Lieblingsfernsehserien, nimmt acht anständige Mahlzeiten am Tag zu sich und kuschelt sich jede Nacht mit seinem Teddy Mr. Dinkelman in ein gemütliches Bett. Als Star von Beths „Wild-Life-Show“ im Amphitheater der Stadt kommen für Boog auch die Vorzüge des Ruhms hinzu. Ja, Boog scheint das perfekte Leben zu leben - bis eines Tages Elliot auftaucht. Elliot ist ein dürrer, schnell sprechender Hirsch, dem ein Geweih fehlt. Die beiden treffen sich zum ersten Mal in Timberline. Elliot landet ohnmächtig und gefesselt auf die Kühlerhaube des Jeeps von Jäger Shaw, sozusagen genau vor Boogs Nase. Als der Hirsch zu sich kommt, fleht er Boog an, ihn zu befreien. Der Grizzly kann seine Bitte nur schwer ignorieren und befreit schließlich den unglückseeligen Hirsch. Aber: Als müsste bewiesen werden, dass keine gute Tat unbestraft bleibt, verfolgt Elliot Boog bis zu seinem Heim und lockt ihn nachts nach draußen in die Stadt, wo die beiden in einen Supermarkt einbrechen und dort Süßigkeiten plündern, was bei Boog einen Zuckerschock auslöst. Beth entschließt sich daraufhin schweren Herzens ihr wild gewordenes Findelkind samt Anhang wieder in den Wald zurück zu bringen. Boog erwacht in der Wildnis und gerät in Panik, nachdem er feststellt, wie weit er von den Annehmlichkeiten seines Zuhauses entfernt ist. Als Elliot verspricht, Boog zu helfen, den Weg nach Timberline zurück zu finden, um im Gegenzug einen Platz in Boogs kuscheliger Garage zu bekommen, hat der fassungslose Bär ohne Überlebensinstinkte keine andere Wahl, als Elliots Plan zuzustimmen. Angesichts der anstehenden Jagdsaison müssen Boog und Elliot zunächst einmal zusammenhalten, um überhaupt überleben zu können. Das seltsame Paar bricht zu einer urkomischen Reise auf, bei der es einige helfende Pfoten gewinnen kann: Boog und Elliot verbünden sich mit den Bewohnern des Waldes, um den Spieß umzudrehen und den Wald vor den Jägern und für seine vierbeinigen Einwohner wieder sicher zu machen.

Stille Sehnsucht - Warchild

Stille Sehnsucht - Warchild

Deutschland/Slowenien 2006
FSK o.A.

Sarajewo 2004, die knapp 30-jährige Senada (Labina Mitevska) hat der Krieg noch nicht losgelassen. Ihre Tochter Aida gilt seit fast 10 Jahren als vermisst. Senada hat die Hoffnung nicht aufgegeben, verzweifelt klammert sie sich an jeden noch so vagen Hinweis. Ihr Ex-Mann Samir (Senad Basic) und ihre Freunde drängen sie, „die Vermisste“ endlich loszulassen. Als sie auf einen Hinweis stößt, das Rote Kreuz habe während des Krieges kranke Kinder nach Deutschland ausgeflogen, folgt sie dieser vagen Spur und erreicht nach einer längeren Odyssee Ulm. Dort wird ihre hartnäckige Suche belohnt: Die tot geglaubte Aida wurde damals als 2-jähriges Mädchen zur Adoption freigegeben, in der Annahme, ihre Eltern seien längst tot ... Eine moderne, passionierte Kino-Geschichte einer starken Frau, die vom Schicksal nicht verwöhnt, doch ihren Weg geht. Zwischen hoher Figurenspannung und filigranen, untergründig angelegten Gefühlen der Protagonisten entspinnt „WARCHILD“ im Sinne skandinavischer Erzähldramatik eine spannende Familien-Konstellation, mit magischem Ende.

Offset

Offset

Deutschland 2005
FSK

Wenn Jung auf Alt und West auf Ost trifft, scheinen die Barrieren der Kulturen manchmal unüberwindbar. In Bukarest trifft die Dolmetscherin Brindusa, die zugleich die Sekretärin des Druckereibesitzers Iorga ist, auf den jungen deutschen Ingenieur Stephan. Dieser soll die neue Offsetmaschine in Iorgas Druckerei einrichten. Stephan und Brindusa verlieben sich ineinander, sie wollen heiraten und gemeinsam nach Deutschland gehen. Iorga versucht mit aller Macht, dies zu verhindern. Als dann auch noch Stephans Familie aus Deutschland anreist, um die Hochzeit zu feiern, entbrennt eine elementare Auseinandersetzung um Liebe, Macht und kulturelle Identität, die das junge Paar vor eine existenzielle Entscheidung stellt.

Borat

Borat

FSK 12

Jagshemash! Sacha Baron Cohen, der Star und Autor der HBO-Serie „Da Ali G Show“ bringt die Figur des kasachischen Journalisten Borat auf die große Leinwand. Nachdem er Kasachstan verlassen hat, ist Borat nach Amerika gereist um hier einen Dokumentarfilm über das Land und seine Einwohner zu drehen. Kreuz und quer fährt er durchs Land und trifft hier auf „wahre“ Leute im „wahren“ Leben und das hat zum Teil wahrlich irrsinnige Konsequenzen. Borats rückständiges und hinterwäldlerisches Auftreten ruft heftige Reaktionen hervor und entlarvt die Vorurteile und die Heuchelei der amerikanischen Kultur. In einigen Fällen teilen seine Interviewpartner durchaus seine unverschämten Ansichten vor allem bei den Themen ‚Männer & Frauen’ und ‚Hautfarbe’. Andere versuchen ihm eine patriotische Lektion in „Westlichen Werten“ zu erteilen. Wa-wa-wee-wa!

Marie Antoinette

Marie Antoinette

FSK 0

Marie Antoinette (KIRSTEN DUNST) wird aus politischem Kalkül ihrer Mutter, der österreichischen Kaiserin Maria Theresia (MARIANNE FAITHFULL), als Teenager mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI. (JASON SCHWARTZMAN) verheiratet. Schweren Herzens muss die 14-jährige Prinzessin die geliebte Heimat hinter sich lassen – und trifft auf eine völlig neue Welt. Am französischen Hof herrschen andere Sitten und ihr Ehemann Ludwig geht lieber auf die Jagd, als seinen ehelichen Pflichten nachzukommen. Gelangweilt von ihrer Ehe gibt sich Marie Antoinette pompösen Festen in einer vom Rest der Gesellschaft abgeschotteten, elitären Atmosphäre hin. Lebensfroh, vergnügungssüchtig, sorglos und verschwenderisch sind schon bald die Attribute, die der Regentin zugeschrieben werden. Pomp meets Pop: Um den Intrigen, dem strengen Hofprotokoll und dem Druck, einen Nachfolger zu gebären, zu entfliehen, stürzt sich die französische Königin in einen dekadenten Konsumrausch. Ihre Vorlieben prägen den Stil des 18. Jahrhunderts. Was sie trägt, wird Mode: Meterhohe Turmfrisuren, pompöse Kleider, die teuersten Geschmeide, und die ausgefallensten Schuhe. „Die Leute haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen.“ – jenes berühmte Zitat wird bis heute Marie Antoinette nachgesagt. Tatsächlich zeigt sie sich ignorant und unwissend gegenüber den politischen und sozialen Veränderungen in ihrem Land. Und so gehen die Anfänge der Französischen Revolution im Mikrokosmos des königlichen Hofes gänzlich unter – bis schließlich die wütende und hungernde Bevölkerung das Zepter in die Hand nimmt …

Morgen, Findus, wird's was geben

Morgen, Findus, wird's was geben

Deutschland/Schweden 2005/2006
FSK o.A.

Nach dem Erfolg von PETTERSSON UND FINDUS und NEUES VON PETTERSSON UND FINDUS jetzt die dritte Verfilmung des Kinderbuchklassikers von Sven Nordqvist. Diesmal verspricht Pettersson seinem Kater Findus, dass der Weihnachtsmann am Heiligabend Findus seine Geschenke bringen wird. Um sein Versprechen zu halten, glaubt Pettersson doch selbst nicht an den Weihnachtsmann, baut er für Findus eine Weihnachtsmannmaschine. Doch als er an Heiligabend am Auslöser seiner Konstruktion zieht, geschieht etwas Unerwartetes und Magisches…

Play your own thing

Play your own thing

Deutschland 2006
FSK o.A.

Eine Geschichte des Jazz in Europa Play Your Own Thing - das ist das Motto einer Musik, deren Interpreten ihre Grenzen ausloten und ihre eigene Stimme suchen. Die amerikanischen GIs brachten den Jazz Ende des Zweiten Weltkriegs nach Europa. In Clubs zwischen Trümmern, in denen der Aufbruch in eine neue, andere Zeit auch musikalisch zu spüren war. Der Film ist eine Reise zu Ursprüngen, Anfängen und Wandlungen des Jazz in Europa. Begleitet von bekannten Musikern und Künstlern aus den verschiedenen europäischen Ländern, aus Ost und West, Nord und Süd, lauscht der Film den Klängen des europäischen Jazz und den Gedanken seiner Vertreter und Freunde. Mit PLAY YOUR OWN THING - Eine Geschichte des Jazz in Europa stellt Julian Benedikt nach BLUE NOTE und JAZZ SEEN seinen dritten Dokumentarfilm über Jazz vor. Die Reise durch die europäische Geschichte dieser Musik wird unter anderen begleitet von Jan Garbarek, Coco Schumann, Gérard Lavigny, Chris Barber, René Urtreger, Dee Dee Bridgewater, Albert Mangelsdorff in einem seiner letzten Interviews, Wolfgang Dauner, Joachim Kühn, Till Brönner, Juliette Gréco, Tomasz Stanko, Georg Baselitz, Arve Hendriksen, Palle Mikkelborg und Niels-Henning Ørsted-Pedersen und anderen.

Santa Clause 3 - Eine frostige Bescherung

Santa Clause 3 - Eine frostige Bescherung

USA 2006
FSK

Scott Calvin (Tim Allen), auch bekannt als Santa Clause, hat alle Hände voll zu tun: Nicht nur Weihnachten steht vor der Tür, sondern auch seine Schwiegereltern, die zur Geburt von Baby Santa angereist sind. Das Haus voller Familie, fällt Santa es so schon schwer genug, sein Versteck am Nordpol geheim zu halten. Zudem versucht der böse Jack Frost (Martin Short) wieder einmal Weihnachten zu stehlen ... Freuen Sie sich auf dieses wunderbare Märchen mit komödiantischem Chaos am Nordpol! Nach den großartigen Erfolgen des ersten und zweiten Teils glänzt TIM ALLEN wieder in seiner Rolle als liebenswerter Santa, der dieses Mal mit einem Haus voller Familienmitglieder und dem bösartigen Jack Frost gleichzeitig zu kämpfen hat. Ein absolutes Komödien-Highlight der Weihnachtszeit!

Snow Cake

Snow Cake

Großbritannien / Kanada 2005
FSK 6

Der verschlossene Engländer Alex (Alan Rickman) wird in der verschneiten Weite Ontarios in einen Autounfall verwickelt, gerade als die Anhalterin Vivienne bei ihm eingestiegen ist. Die junge Frau stirbt noch am Unfallort. Voller Schuldgefühle sucht der 50-jährige Alex Viviennes Mutter auf. Doch Linda (Sigourney Weaver) ist keine gewöhnliche Mom: Sie ist Autistin und kann ihre Trauer nicht zeigen. Alex beschließt, ein paar Tage bei Linda zu bleiben, bis deren Eltern zur Beerdigung eintreffen. Immer mehr nimmt er an ihrem Leben teil und beginnt zudem eine Affäre mit der schönen Nachbarin Maggie (Carrie-Anne Moss), die alle Gefühle routiniert auf Distanz hält. Doch langsam beginnen sich die Charaktere zu verwandeln, und als der Schnee schmilzt, ist das Leben für keinen der drei mehr so, wie es war. SNOW CAKE ist ein heiterer und bewegender Film über ungewöhnliche Territorien der Seele und das langsame Auftauen verborgener Gefühle.

Warum halb vier?

Warum halb vier?

Deutschland 2006
FSK

Samstag, halb vier. Ein Stadion, ein Spiel und Millionen von Zuschauern. Der Dokumentarfilm zeigt, welche Rolle Fußball im Leben der beiden alten Freunde Manni und Heinz und des Schauspielers Król einnimmt. Alle drei besitzen eine individuell motivierte, emotionale Verbindung zum Phänomen Fußball. Über Fußball reden heißt hier stets auch über das Leben reden. Dokumentarfilm

Wicker Man ‑ Ritual des Bösen

Wicker Man ‑ Ritual des Bösen

USA 2006
FSK 16

Police Officer Edward Malus (Nicolas Cage) befindet sich auf einem kalifornischen Highway auf Streife, als er eine Kombi-Limousine anhält. Wenige Augenblicke später, Edward will gerade die aus dem Autofenster gefallene Puppe des kleinen Mädchens aufheben, rast ein außer Kontrolle geratener Truck in den Wagen. Das Auto fängt Feuer, Edward kann Mutter und Kind nicht mehr rechtzeitig befreien, bevor der Wagen explodiert. Monatelang schluckt Edward Beruhigungsmittel, um die Gesichter der Opfer aus seinem Bewusstsein zu verdrängen. Unerwartet bekommt Edward eine zweite Chance. In einem ungestempelten Briefumschlag erreicht ihn ein verzweifelter Hilferuf seiner Ex-Verlobten Willow (Kate Beahan). So plötzlich Edwards Beziehung zu Willow vor Jahren begonnen hatte, so unerwartet verließ sie ihn auch wieder. Aber jetzt ist ihre Tochter Rowan verschwunden – und Edward ist der Einzige, dem Willow das Auffinden ihrer Tochter zutraut. Sie bittet ihn, auf die Privatinsel Summersisle zu kommen. Ein Ort, an dem die Bewohner eigentümliche Traditionen bewahren, die anderswo längst in Vergessenheit geraten sind. Edward packt die Gelegenheit beim Schopf, um sein Leben wieder in den Griff zu bekommen – schon bald sitzt er in einem Flugzeug mit Kurs auf die Insel vor der Nordwestküste der USA. Nichts ist so, wie es scheint, auf der abgelegenen Insel Summersisle, in der eine archaische Kultur – überwacht von der Matriarchin Schwester Summersisle (Ellen Burstyn) –, eingebunden ist in eine geheime Tradition und ein heidnisches Fest, der „Tag des Todes und der Wiedergeburt“ genannt. Die in sich gekehrten und verschwiegenen Inselbewohner machen sich über Edwards Ermittlungen lustig, behaupten, ein Mädchen namens Rowan hätte dort nie gelebt… oder falls sie es je tat, so sei sie nicht länger am Leben. Was Edward aber noch nicht weiß, ist, dass der Hilferuf Willows mehr für sein Leben bedeutet, als nur die Chance, die Schatten seiner Vergangenheit zu sühnen. Je weiter er die streng gehüteten Geheimnisse Summersisles entwirrt, desto mehr verstrickt er sich in ein Gespinst uralter Lebensweisen und mörderischer Täuschungsmanöver – und jeder Schritt näher an das verlorene Kind bringt ihn auch einen Schritt weiter in Richtung der größten Bedrohung von Summersisle: des Wicker Man.

7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug

7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug

Deutschland 2005
FSK

Die 7 Zwerge sind zurück auf der Leinwand, und sie haben auch diesmal viele gute Freunde mitgebracht: alte Bekannte wie Atze Schröder, Christian Tramitz, Rüdiger Hoffmann und natürlich den „Weißen Helge" (Schneider). Dazu einige Überraschungsgäste, die wir noch nicht nennen möchten - sonst wären sie ja keine Überraschung mehr. Einen neuen Widersacher haben die Zwerge auch: die Verkörperung des Bösen, und zwar jenes Bösen, das jeder kennt und dessen Namen dennoch niemand nennt. Deshalb nur so viel: Der Name fängt mit Rumpel an und hört mit Stilzchen auf. Und wenn einer wie er auf sieben Zwerge trifft, dann hört sich das nach einem ungleichen Kampf an. Es grenzt tatsächlich an ein Wunder, dass am Ende doch die 7 Zwerge die Zipfel vorn haben. Basierend auf der wahren Geschichte hinter den Märchen der Brüder Grimm, entstand auch dieses Drehbuch in Zusammenarbeit von Otto Waalkes, Bernd Eilert und Sven Unterwaldt, der wieder Regie geführt hat bei einem Film, der endlich die uralte Frage beantwortet: Männer mit Zipfelmützen - was soll denn daran komisch sein?

Seite 496 von 911