Filmdatenbank
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Ein Freund von mir
Deutschland 2006Unterschiedlicher könnten Karl (Daniel Brühl) und Hans (Jürgen Vogel) nicht sein: Karl ist ein junger Mathematiker, der erfolgreich in einer Versicherung arbeitet, der Lebenskünstler Hans hält sich mit Aushilfsjobs über Wasser. „Bist du glücklich?“, fragt Hans bei ihrer ersten Begegnung. Aber Karl weiß keine Antwort, bis Hans ihm zeigt, was glücklich macht: Eis, Mädchen, Kaffee, Flugzeuge, das klapprigste aber schnellste „Rückwährtsfahrauto“ der Welt genauso wie nachts nackt in einem Porsche über die Autobahn zu fliegen. Und Freundschaft heißt für Hans, alles zu teilen, auch seine „Königin“ Stelle (Sabine Timoteo). Das alles ist zu viel für Karl. Doch einen Freund wie Hans wird man nicht mehr los, und eine Frau wie Stelle vergisst man nicht... EIN FREUND VON MIR ist die humorvolle Geschichte zweier Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine Komödie über die Verrücktheit von Freundschaft und das Entdecken der Liebe.

Mit Herz und Hand
Neuseeland 2005MIT HERZ UND HAND ist die einzigartige und beispiellose Geschichte des Neuseeländers Burt Munro (1899 –1978) und eine Hommage an all diejenigen, die noch an ihre Träume und an Wunder glauben. Der Neuseeländer Burt Munro (ANTHONY HOPKINS) wartet sein ganzes Leben lang auf seine große Chance, es der Welt noch einmal richtig zu zeigen. Eines Tages ist es dann soweit: mit seinem 46 Jahre alten Motorrad, einer nostalgischen Indian, macht sich der kauzige Rentner aus der verschlafenen Provinz Invercargill ins unbekannte Amerika auf. In den flachen Salztonebenen von Utah will er sich seinen lange gehegten Herzenswunsch erfüllen: Einmal mit seiner heißgeliebten Indian den Geschwindigkeitsweltrekord brechen. Nach einer turbulenten Reise, von der Stadt der Engel, mit ihren exzentrischen und kuriosen Einwohnern, hin zu den skurrilen Amerikanern im mittleren Westen, führt sein Weg direkt ans Ziel seiner Träume. MIT HERZ UND HAND ist großes Erzählkino mit sensationellen Bildern und einem herausragendem ANTHONY HOPKINS („Der menschliche Makel“, „Hannibal“, „Schweigen der Lämmer“) in der Hauptrolle. Regisseur ROGER DONALDSON (“Der Einsatz“, “Dante`s Peak“, “Cocktail”“) ist ein anspruchsvolles und positives „Feel Good“- Movie über Optimismus und Respekt, allen vermeintlichen Hindernissen zum Trotz, für die große Leinwand gelungen. MIT HERZ UND HAND ist nicht nur die emotional anrührende Lebensgeschichte eines außergewöhnlichen Mannes, sondern auch besondere Kinounterhaltung mit Seltenheitswert. Mit seiner mitreißenden und bewegenden Story trifft MIT HERZ UND HAND Mann und Frau jeden Alters mitten ins Herz.

NO. 2
Neuseeland 2005Die Familie der alten Nanna Maria hat ihre Seele verloren. Es gibt keine Feste mehr, es gibt nicht einmal mehr Streit. Eines Tages träumt Nanna Maria von ihrer Kindheit auf den Fidschi-Inseln und beschließt, das zu ändern. Sie bestellt ihre Enkel zu sich und befiehlt ihnen, eine Party zu organisieren, auf der sie ihren Nachfolger bestimmen wird. Widerstrebend machen die Enkel sich an die Vorbereitungen, die schon bald ins Chaos abgleiten. Als Nanna wutentbrannt ins Haus stürmt und das Fest absagt, reißt sich die Großfamilie noch einmal am Riemen und versucht, der alten Dame den verrückten Wunsch zu erfüllen. Toa Fraser drehte mit NO. 2 eine Liebeserklärung an Familie, Freunde, Leben und an seinen Heimatort, Mt. Roskill in Auckland, Neuseeland.

Dead or Alive
USA 2005Tina (Jaime Pressly), Christie (Holly Valance), Prinzessin Kasumi (Devon Aoki) und Helena (Sarah Carter) gehören zur Elite der asiatischen Kampfsportkunst. Dabei überzeugen sie ihre vornehmlich männlichen Kollegen nicht nur mit ihrer sexy Erscheinung, sondern vor allem mit ihrer extremen Durchschlagkraft. Eines Tages erhalten alle vier auf geheimnisvolle Weise eine Einladung zum illegalen Martial-Arts-Turnier „Dead or Alive“ auf einer exotischen asiatischen Insel. Es winkt ein Preisgeld von 10 Mio. US Dollar, doch das Geld allein ist für einige der Teilnehmer nicht der einzige Grund, sich dem härtesten Kampfkunstturnier der Welt zu stellen. Es geht um die Ehre und die Suche nach Antworten auf noch offene Fragen...

Jede Sekunde zählt - The Guardian
USA 2006Ben Randall (KEVIN COSTNER) lebt für seine Berufung als Rettungsschwimmer bei der Coast-Guard - bei spektakulären Einsätzen rettet er Menschen in Seenot, seilt sich von Helikoptern über stürmischer See ab und setzt dabei immer sein eigenes Leben aufs Spiel. Als sein Team bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt, bricht für ihn eine Welt zusammen. Er wechselt die Seiten und trainiert als Ausbilder die Besten der Besten, darunter auch den jungen, attraktiven Schwimmchampion Jake Fischer (ASHTON KUTCHER). Jake ist ein Rebell, dessen Leben sich bisher immer nur um sich selbst drehte. Durch Randall's ungewöhnliche Methoden wird aus dem talentierten Jake ein neuer Mensch und leidenschaftlicher Rettungsschwimmer, der wie Randall bereit ist, tosenden Stürmen und meterhohen Wellen zu trotzen, um Leben zu retten. Jake vollendet das Training mit Auszeichnung - er ahnt nicht, dass ihm seine größte Prüfung noch bevor steht...

Nacho Libre
USA 2006Mit „Nacho Libre" kehrt der „School of Rock"-Star Jack Black auf die Leinwand zurück und erobert mit unvergleichlichem Temperament die schillernde Arena des mexikanischen Showkampfs Lucha Libre. Um endlich Essbares für die Waisenkinder in einem mexikanischen Kloster kaufen zu können und nebenbei die schöne Nonne Encarnación (Ana de la Reguera) zu beeindrucken, entscheidet sich Klosterkoch Ignacio (Jack Black) für eine heimliche Karriere im Ring der Luchadores. Zusammen mit seinem spindeldürren Kampfpartner Esqueleto (Héctor Jiménez) beginnt Ignacio ein ebenso schmerzhaftes wie amüsantes Training und ein absurdes Abenteuer als neuer Wrestlingvolksheld „Nacho Libre". Tagsüber in Kutte, nachts maskierter Ringer. Mit rotem Cape, roten Stiefeln, roter Badehose und blauen Strumpfhosen - kein Vogel, kein Flugzeug und schon gar kein Supermann. „Nacho Libre" ist eine schlagfertige Aschenputtelkomödie aus der bunten Lucha-Libre-Welt - wild, witzig und warmherzig. Ein draller Spaß - irgendwo zwischen „Zorro" und „Voll auf die Nüsse".

Shortbus
USA 2006Seit dem 11. September 2001 ist in New York nichts mehr so wie es einmal war. Intensiver denn je suchen Menschen nach Liebe und Sex, Anerkennung und Befriedigung. Da ist zum Beispiel der Homosexuelle Jamie (PAUL DAWSON), der lieber James genannt werden möchte. Er dreht gerade einen Film über seine langjährige Beziehung mit Jamie (PJ DeBOY), der inzwischen ein wenig der Kick fehlt. Oder Domina Severin (LINDSAY BEAMISH), die in ihrer Sado-Maso-Bude ihre Freier züchtigt, während Sextherapeutin Sofia (SOOK-YIN LEE) es sich nach allen Regeln der Kamasutra-Kunst von ihrem potenten Mann Rob (RAPHAEL BARKER) besorgen lässt, dabei aber leider keinen Orgasmus bekommt. Sie alle laufen sich irgendwann im exklusiven Club „Shortbus“ über den Weg, wo der Sex in all seinen Spielarten regiert. Ob zu zweit, zu dritt, von vorne oder hinten, oral oder anal, hetero oder homo – hier kommen alle auf ihre Kosten. Und wer gerade mal keinen Sex machen möchte, der redet zumindest darüber... Und am Ende hofft jeder, seinem persönlichen Lebensziel ein Stückchen näher gekommen zu sein. Für den einen ist es ein neuer Job, für den anderen der erste Orgasmus und für den nächsten der Tod...

Wie Luft zum Atmen
Deutschland 2005WIE LUFT ZUM ATMEN entdeckt die beeindruckende Musikalität Georgiens und stellt ihre Bedeutung für dieses Land dar. Denn in den verloren gegangenen und wieder entdeckten Gesängen und Tänzen bewahren die Georgier ihre ureigene Identität und ihre Stärke. Der Film ist eine musikalische Reise in ein kleines Land zwischen Asien und Europa, das zu unrecht zwischen den Grenzen der Kulturen vergessen wird und das bisher allzu selten mit seiner Schönheit, seinem Zauber und seiner Vielfältigkeit in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten ist. Wie Luft zum Atmen sei die Musik für sie, meint eine Protagonistin und man versteht sie sofort. Denn der Film erzählt auch von den beschränkten Umständen, in denen die Menschen in Georgien heute leben. Dokumentarfilm

ZAINA ‑ Königin der Pferde
Vor langer, langer Zeit, in den Bergen des Atlas … Die besten Reiter der Wüstenstämme treten mit ihren edlen Vollblütern beim ruhmreichsten aller Pferderennen gegeneinander an: dem Agdal. Selma hat sich als Mann verkleidet und gewonnen. Damit bricht sie mit der Stammestradition, und wird daraufhin von ihrem Mann Mustapha verstoßen. Doch er weiß nicht, dass Selma bereits mit Zaïna schwanger ist. Über zwölf Jahre später kniet die junge Zaïna (Aziza Nadir) am Grab ihrer Mutter in der Wüste. Der einflussreiche Omar (Simon Abkarian) bedrängt sie, bei ihm zu wohnen. Doch wie kann sie bei dem Mann bleiben, den schon ihre Mutter Selma nicht liebte und der vielleicht an ihrem tödlichen Unfall mit Schuld hat? Sie ist allein. Das Pflanzen-Heilbuch ihrer Mutter ist der einzige Schatz, den sie besitzt. Da taucht ihr Vater, der Nomade Mustapha (Sami Bouajila) auf. Er soll die besten arabischen Vollblüter und Reiter seines Stammes nach Marrakesch führen, um am Agdal teilzunehmen. Zaïna geht nur widerstrebend mit ihm. Mustapha ist ihr fremd. Die Nomaden und das Kind brechen in die unendlichen Weiten des Atlas auf. Omar heftet sich mit seinen Soldaten an ihre Fersen. Er ist zu allem bereit, um Zaïna zurückzugewinnen und sich auf diese Weise endlich an Mustapha zu rächen. Denn Mustapha und Omar waren einst Rivalen, die beide um die Gunst ihrer Mutter gebuhlt hatten. Zaïna und Mustapha stehen sich in nichts nach, was ihr gegenseitiges Misstrauen und ihre Sturheit betrifft, und so herrscht zwischen ihnen von Anfang an eine feindselige Spannung. Inmitten der Bedrohung durch Omar und der Strapazen begreifen das Kind und sein Vater jedoch Schritt für Schritt, dass sie miteinander verbunden sind. Zaïna sieht, dass dieser unzugängliche, stille Mann ein großes Herz hat. Nicht nur für sie, sondern auch für seinen Hengst Zingal. Sie fasst Zutrauen zu diesem Respekt einflössenden Tier, das ihr hilft, den verletzten Vater aus einer Schlucht zu ziehen. Sie lernt, auf Zingal zu reiten, fast über die Wüste zu fliegen. Die alten Mythen ihres Stammes werden für sie wahr: die Vollblüter sind die treuesten Freunde des Menschen. Zaïna hat mit Zingal einen neuen Schatz gefunden, der ihr eine tiefe Zuversicht schenkt. Sie setzt ihr Leben aufs Spiel, um ihren Vater zu retten und um Omar endlich davon zu überzeugen, dass sie nur sich selbst gehört. Sie nimmt mit Zingal am Agdal teil – verkleidet als Mann…

Absolut Wilson
Deutschland 2006Seine Bühnenproduktionen gelten als revolutionär, doch die Person hinter den Kulissen ist ein Rätsel geblieben: Robert Wilson. ABSOLUTE WILSON öffnet die Tür zu Leben und Wirken des Visionärs, der so grandiose Theaterinszenierungen wie "Black Rider", "Einstein on the Beach" und "Deafman Glance" schuf und sich auch durch seine Arbeit mit Lernbehinderten einen Namen machte. Zum ersten Mal offenbart Wilson auch Persönliches und erzählt von seiner Kindheit in der strengen Welt des amerikanischen Südens. Fünf Jahre lang hat die Hamburger Filmemacherin Katharina Otto-Bernstein den Regisseur, der dieses Jahr im Oktober seinen 65. Geburtstag feiert, mit der Kamera begleitet. Neben Wilson selbst kommen Kollegen und Weggefährten zu Wort: David Byrne, Susan Sontag, Tom Waits und viele andere.

Das Kleine Arschloch und der alte Sack
Die Hölle ist gar nicht mal so schlecht. Gekühlte Drinks, eine Temperatur von angenehmen 24 Grad, Dampfsaunen mit 10.000 nymphomanischen Krankenschwestern und – geschätzte! – fünf Millionen TV-Sender (inklusive eines Pornokanals vom Planeten Knarxx) sorgen dafür, dass beim Alten Sack (HELGE SCHNEIDER) keine Langeweile aufkommt. Und, hey: Solange sich die Libido wieder regt und sein Seniorenstift seinen Dienst nicht versagt, ist es für den notorisch nöligen Mann völlig in Ordnung, tot zu sein. Schließlich ist Satan auch noch sein bester Freund – obwohl er seinem Enkel zum Verwechseln ähnlich sieht… Während es sich der Alte Sack im Fegefeuer gut gehen lässt, arbeitet das Kleine Arschloch fieberhaft daran, seinen Opa aus den Fängen des Leibhaftigen zu befreien. Nur unterbrochen von gelegentlichen Störungen seiner Eltern oder von einem schwulen Pärchen (DIRK BACH, RALPH MORGENSTERN), das in die Wohnung der dahingeschiedenen Frau Mövenpick ziehen möchte, nutzt er dubiose Klontechniken und mysteriöse magische Versuche, um den Alten Sack wieder ins Leben zu rufen. Da passt es ganz gut, dass Frau Mövenpicks Hund Peppi nun frauchenlos ist und sich das Kleine Arschloch auf seine ganz eigene Art dem unglücklichen Vierbeiner annehmen kann. Wird das Kleine Arschloch durch seine bahnbrechenden Experimente ein Anwärter für „Jugend forscht“ oder gar den Nobelpreis sein? Kann der Alte Sack auch noch nach der 643. Nymphomanin? Was haben diese hässlichen Aliens mit Peppi vor? Und seit wann haben Flugenten eigentlich Angst vorm Fliegen? Die Antworten bekommen Sie nur im Kino.

Der Teufel trägt Prada
USA 2006In der schwindelerregenden Mode-Welt New York Citys, wo KleidergröSSe ‚xs‘ die neue GröSSe ‚s‘ ist und ein Tag mit schlecht liegenden Haaren das Ende der Karriere bedeuten kann, ist das Runway Magazine der Heilige Gral. Den letzten Feinschliff bekommt die einflussreiche Zeitschrift durch die feinmaniküRte Hand Miranda Priestlys (Meryl Streep) – der mächtigsten Frau in der Modewelt. Runway ist eine furcht- einflößende Herausforderung für jeden, der es in dieser Industrie zu etwas bringen möchte. Um Runway zur Fashion-Bibel von New York und somit der ganzen Welt zu machen, war Miranda bereit, über Leichen zu gehen. Darunter eine lange Reihe von Assistenten, die es in ihren Augen einfach nicht brachten. Diesen Job kann kein Mensch mit einem Hauch von Selbstachtung überleben – und trotzdem ist es ein Job, für den Millionen junger Frauen in New York zur Mörderin werden würden. Ein Job als Mirandas Assistentin könnte der frisch vom College kommenden Andy Sachs (Anne Hathaway) die Türen zu der Welt ihrer Träume öffnen. Mehr graue College-Maus als Haute Couture-Lady steht sie in der kleinen Armee weiblicher ‚Clackers‘ bei Runway alleine da – während die superschlanken Fashion-Diven mit ihren Pfennigabsätzen durch die Hallen des Hauptquartiers der Zeitschrift in Manhattan klappern. Als Andy den Job bekommt, dämmert ihr, dass es mehr braucht als Dynamik und Dominanz, um in dieser Branche etwas zu werden. Und die wirklich letzte Prüfung steht direkt vor ihr – von Kopf bis Fuß in Prada gewandet. Miranda spinnt die Fäden in der Fashion-Welt spielend, aber zu ihrer größten Herausforderung gehört es, eine gute Assistentin zu finden – und zu halten. Andy ist total falsch für den Job, aber sie hat etwas, was allen anderen abgeht: sie weigert sich zu versagen. Um die perfekte Assistentin zu werden, muss sie sich Mirandas Image anpassen. Und bald kann sie, sehr zum Entsetzen ihres Freundes (Adrian Grenier), beim Smalltalk mithalten, die Hüften schwingen und verwechselt auch Dolce nicht mehr mit Gabbana. Aber je mehr sie das Leben mit Mirandas Augen sieht, um so mehr begreift sie, dass Mirandas Welt eine fantastische und einsame ist – und dass der große Erfolg Menschen manchmal große Opfer abverlangt… aber zu welchem Preis?

Eine unbequeme Wahrheit
USA 2006Nichts ist spannender als die Wahrheit, und als sich der ehemalige „nächste Präsident der Vereinigten Staaten" Al Gore aufmachte, mit einer multimedialen Präsentation über die globale Erwärmung und ihre Folgen auf Tour zu gehen, hatte er seine neue Bestimmung als Verkünder eben dieser Wahrheit gefunden. Der Film begleitet Gore auf seiner Reise durch das Land, das er hätte anführen sollen, folgt ihm und den zwingenden Ausführungen seiner „Show". Mit einem beeindruckenden Mix aus ernüchternden Fakten, unheilvollen Vorher-Nachher-Vergleichen, schockierenden Bildern, aufschlussreichen Cartoons und pointiertem Galgenhumor hält Gore ein flammendes Plädoyer für die Natur und gegen die Sünden unserer Gesellschaft. Mehr als tausendmal ist er überall im Amerika mit seinem charismatischen Weckruf aufgetreten, um die größte Katastrophe in der menschlichen Geschichte vielleicht doch noch zu verhindern. Charismatisch, inspirierend und erschreckend zugleich - „Eine unbequeme Wahrheit" ist erschaudernder Aufschrei, leidenschaftliches Aufbäumen und ein faszinierender Aufruf zu mehr Verantwortungsbewusstsein. Der Ex-Vizepräsident der USA, Al Gore nutzt seine Bekanntheit für eine persönliche Mission: landesweit präsentiert er eine Multimediashow, die in einer originellen Mischung aus Humor, Cartoons und Sachverstand vor den Folgen der globalen Erwärmung warnt. Der Film des Regisseurs Guggenheim (24, ALIAS) dokumentiert neben der Vortragsreise auch den Privatmann Gore. Dokumentarfilm

Lucas der Ameisenschreck
Der zehnjährige Lucas Nickle hat es nicht leicht: Er ist kürzlich umgezogen und hat noch keinen einzigen neuen Freund gefunden. Im Gegenteil, die Jungen aus der Nachbarschaft machen ihm das Leben zur Hölle. Seinen Frust darüber lässt er an den unschuldigen Ameisen in seinem Garten aus, die sich anfangs nicht wehren können. Doch eines Tages schlagen die Ameisen zurück: Sie verabreichen Lucas einen Zaubertrank, der sein Schrumpfen auf Ameisengröße bewirkt – vor Gericht wird er von der weisen Ameisenkönigin verurteilt, sich dem Leben in der Ameisenkolonie anzupassen, um seine Freiheit zurück zu bekommen. In der Ameisenwelt warten eine Menge Abenteuer auf den kleinen Lucas, und er lernt so manche Lektion fürs Leben: über Freundschaft, Mitgefühl, Treue und über den Mut, für seine Ziele selbstbewusst einzutreten. Und Mut braucht Lucas, denn der Kolonie droht das Ende durch einen schmierigen und mürrischen Kammerjäger. Doch Lucas und all seine neuen Freunde sind gewappnet für den bevorstehenden Kampf ums nackte Überleben. Oscar-Kandidat John A. Davis („Jimmy Neutron – Der mutige Erfinder“) präsentiert mit den Produzenten Tom Hanks und Gary Goetzman („Der Polarexpress“) ein Abenteuer für die ganze Familie mit hinreißenden Computeranimationen auf dem neuesten Stand der Technik.

Ricky Bobby ‑ König der Rennfahrer
USA 2006Alles, was Ricky Bobby (WILL FERRELL) jemals wollte, war schnell zu sein… richtig schnell. Schon sein ganzes Leben lang träumte er davon, eines Tages in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, der einst die Familie verliess, um seine Rennfahrer-Karriere zu verfolgen. Schnell steigt auch Ricky zum Star der NASCAR-Szene auf. "Wenn du nicht der Erste bist, bist du der Letzte", lautet sein Motto. Auf dem Gipfel seiner Karriere hat er alles, was er sich nur wünschen kann: eine schöne Frau, ein großes Haus am See, zwei aufgeweckte Söhne, hochdotierte Sponsoren-Verträge und eine Siegesserie, die von Daytona bis Darlington reicht. Doch dann muss der Nationalheld lernen, dass man im Rennsport genau wie im wahren Leben vor allem auf die Kurven achten muss: Nach einem schweren Unfall ist für Ricky nichts mehr wie zuvor und er muss wieder ganz von vorne anfangen. Nachdem sein bester Freund Cal (JOHN C. REILLY) sowohl seine Frau als auch seine Karriere "übernommen" hat, ist Ricky wild entschlossen, ein Comeback zu wagen. Und sein alter Vater hat genügend Tricks auf Lager, die Ricky dabei helfen, seine Angst vor dem Steuer zu überwinden, um endlich wieder auf den Superspeedway zurückzukehren… Denn es kann nur einen König der Rennfahrer geben!

Black Dahlia
USA 2006Regisseur Brian De Palma ist ein Meister seines Fachs – berühmt wurde er mit klassischen Krimis wie „The Untouchables – Die Unbestechlichen“, „Scarface“ und „Carlito’s Way“, aber auch mit seinen spannenden Thrillern „Carrie“, „Dressed to Kill“ und „Blow Out“. Diesmal inszeniert er die Kinoversion des erfolgreichen Kriminalromans von James Ellroy („L.A. Confidential“, „Dark Blue“). „Black Dahlia” erfindet eine Geschichte von Leidenschaft, Liebe, Korruption, Habgier und Laster, beruft sich dabei aber auf den wahren und bis heute nicht aufgeklärten Fall eines hoffnungsvollen Hollywood-Starlets, dessen brutale Ermordung 1947 ganz Amerika schockierte und faszinierte. Zwei Cops, die Ex-Boxer Lee Blanchard (Aaron Eckhart) und Bucky Bleichert (Josh Hartnett), untersuchen den Mord an der ehrgeizigen B-Film-Aktrice Betty Ann Short (Mia Kirshner) alias „Schwarze Dahlie“ – das Verbrechen wurde derart grausig ausgeführt, dass die Fotos vom Tatort unter Verschluss bleiben. Während Blanchard sich so intensiv in den Sensationsfall verbeißt, dass seine Beziehung zu Kay (Scarlett Johansson) darunter leidet, fühlt sich sein Partner Bleichert von der rätselhaften Madeleine Linscott (die zweifache Oscar-Preisträgerin Hilary Swank) angezogen: Sie stammt aus einer sehr prominenten Familie und hatte zufällig ein anstößiges Verhältnis mit der Ermordeten. In De Palmas Filmfassung von Ellroys „Black Dahlia” verweben sich Wahrheit und Legende.

Der Kuss der Tosca
Schweiz 1984An der Piazza Buonarotti in Mailand liegt heute noch Giuseppe Verdis „schönstes Werk“, wie er selbst sagte. Es ist die „Casa di riposa“, ein Altersheim, 1896 von ihm gegründet für Menschen, „die weniger Glück hatten als ich“. Menschen, bei denen die große Karriere nie stattgefunden hat - und andere, Erfolgreichere, deren Traumgagen längst aufgebraucht sind. Heute leben sie alle vergessen in einem kleinen Zimmer mit einem Koffer voller Erinnerungen. Doch wer einmal von der Tosca geküsst wurde, lebt weiter für die Kunst, für das Scheinwerferlicht und die Selbstdarstellung.

Der tierisch verrückte Bauernhof
USA 2006Was der Farmer nicht weiß, macht ihn nicht heiß. Und so wird in diesem Animationshighlight hinter seinem Rücken die Welt endlich gerade gerückt: Kühe sind die besseren Menschen.. Willkommen auf dem verrücktesten Bauernhof der Welt! Sieht der Farmer hier einmal weg, tanzt hinter ihm das Vieh. Allen voran Otis, der nur noch hobbymäßig als Kuh auftritt. Er hat ja auch viel Besseres zu tun: seine vielen Termine, Party machen, das coole Handy und vor allem die doofen Menschen hinters Licht führen. Dass die davon nichts mitkriegen, dafür sorgt sein Vater Ben, angesehener Anführer der Kuhherde. Zusammen mit dem alten Miles, einem weisen Maulesel, hält er die väterlich schützende Hand über die tierisch freche Rasselbande. So könnte es ewig weitergehen, wäre da nicht das Schicksal, das für die Chaoskuh Otis eine ganz unverhoffte Karte im Ärmel hat. „Der tierisch verrückte Bauernhof" öffnet seine Tore für die ganze Familie. Hinein ins tierisch bunte Vergnügen.

Deutschland. Ein Sommermärchen
Deutschland 2006Millionen haben diesen Sommer mit der deutschen Nationalmannschaft gefiebert, aber keiner war näher dran als der Regisseur Sönke Wortmann. Bis in die Kabine folgt er den WM-Helden, filmt Klinsmanns mitreißende Ansprachen, die Freudenfeiern und auch die Enttäuschung nach dem verlorenen Halbfinale. Der Film beobachtet die Spieler im Training und im Hotel und lässt die Trainer und Betreuer zu Wort kommen. In bisher nie gesehenen Bildern zeigt er die Begeisterung der Menschen in Deutschland. Und er lüftet das Geheimnis um den Zettel, den Torwart Jens Lehmann vor dem Elfmeterschießen gegen Argentinien zugesteckt bekam. Sönke Wortmann, Filmregisseur und Ex-Fußballprofi, hatte zwei Jahre lang exklusiven Zugang zu Spielern und Stab. Sein aufregender Film macht es jetzt möglich, alles von unserer Nationalelf zu erfahren, was wir schon immer wissen wollten, aber nie zu sehen bekommen haben.
