Filmdatenbank
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Bombay
Indien 1995Bollywood II: Shakar, ein Hindu, verliebt sich in Shela. Da Shela moslemischen Glaubens ist, können die beiden wegen des gesellschaftlichen Drucks nicht in einem Dorf leben und ziehen daher nach Bombay. Ihre Kinder (Zwillinge) werden geboren, und es kommt zu einer Versöhnung mit den Eltern, die der Verbindung anfangs ablehnend gegenüberstanden.

Bombón - Eine Geschichte aus Patagonien
Argentinien, Spanien 2004Patagonien ist ein raues Land und für den 52jährigen Juan Villegas ist es sogar noch rauer. Juan, ein arbeitsloser Mechaniker, versucht über die Runden zu kommen, indem er selbstgefertigte Messer verkauft. Niemand will sie wirklich haben, aber Juan ist dennoch nie verbittert und immer freundlich. Als er eines Tages das Auto einer jungen Frau, die eine Autopanne hat, viele Kilometer weit bis vor deren Haustür abschleppt, bekommt er zum Dank ein ungewöhnliches Geschenk: einen wunderschönen argentinischen Dogo, einen edlen Zuchthund, der auf den Namen ?Bombón? hört. Auf dem Weg nach Hause beäugen sich Mann und Hund sorgfältig, jeder für sich die Vor- und Nachteile einer längerfristigen Beziehung abwägend. Und bald wird klar: Bombón ist guten Willens und Juan heißt den Hund bedingungslos in seinem Leben willkommen.

Bonhoeffer ? Die letzte Stufe
BRD/USA/Kanada 1999Der Film erinnert an den Theologen und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer, der kurz vor Kriegsende im Konzentrationslager Flossenbürg ermordet wurde.

Bonjour Tristesse
USA 1958Mit einer bösartigen Intrige vereitelt ein verwöhntes Mädchen die Heirat des vergötterten Vaters und verursacht den Selbstmord seiner Geliebten. Françoise Sagans Erfolgsroman von der Melancholie des Überflusses und des Überdrusses als kaltes Melodram in Luxuskulissen.

Bonnie und Clyde (WA)
USA 1967Sie sind jung, verliebt und sie töten Menschen. Mit Bonnie und Clyde begann in Amerika ein Kino der Gegenkultur, der Kompromisslosigkeit. Arthur Penn erzählt die zum Mythos gewordene, wahre Geschichte des Gangsterpärchens Bonnie Parker und Clyde Barrow, die in den depressionsgeschüttelten 30er Jahren Banken ausraubten und auf der Flucht vor der Polizei quer durch die goldglänzende Landschaft des amerikanischen Südwestens unzählige Menschen erschossen. Bonnie und Clyde sind Galionsfiguren des New Hollywood. Ohne Rücksicht auf Verluste auf der Jagd nach Freiheit, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit. Mit unschuldiger Naivität durchbrachen sie die Schallmauer der etablierten Mächtigen und wurden so zur Legende. Der Outlaw ist Sympathiefigur, Gesetzesbruch zur uramerikanischen Tat geworden. ?Bonnie und Clyde? wurde zum Wegweiser für eine filmische Neubewertung des amerikanischen Traumes. Ein Meilenstein der Kinogeschichte,dessen Radikalität und Wirkungskraft bis heute unerreicht sind.

Boogeyman - Der schwarze Mann
USA 2004Als Kind litt Tim schon unter Alpträumen. Jahre später rät ihm seine Therapeutin, sich seinen Ängsten zu stellen und dazu an den Ort zurückzukehren, an dem die Träume begannen. Tim kehrt widerwillig in sein früheres Zuhause zurück: eine verfallene Villa... Es dauert nicht lange, und Tim hat wieder Angst vor dem Boogeyman. Horrofilm

Boogie Nights
USA 1997Los Angeles 1977: Jack Horner (Burt Reynolds), ein Filmproduzent und Regisseur für Pornofilme, findet in Dirk Diggler (Mark Wahlberg) einen neuen potenten Filmstar. Zusammen mit seinem Film-Partner Amber Waves (Julianne Moore), Rollergirl (Heather Graham) und Reed Rothchild (John C. Reilly) gelingt es Diggler, die Pornofilm-Industrie neu zu beleben. Drama über die Porno-Industrie der 70er Jahre.

Boomtown St. Georg _ Ein Stadtteil wehrt sich
Deutschland 2014Vom Inhalt her bekommen die Kino-Fans das Folgende geboten: Dokumentarfilm über die jüngere Entwicklung der Städte, besonders der Innenstädte, erzählt am Beispiel des Hamburger Bahnhofsviertels St. Georg. Er zeigt die Auswirkungen der Gentrifizierung auf das Zusammenleben im Quartier. Mieter und LadenbetreiberInnen berichten von ihren Erfahrungen und Problemen mit der Veränderung des Stadtteils; Investoren und Stadtplaner erklären ihre Arbeit und ihre Vorstellungen von einem lebenswerten Stadtteil. Der Kinofilm fragt: Gehört die Stadt den Menschen, die das Leben in ihr gestalten, oder denjenigen, die die Grundstücke und Häuser besitzen? Kann die Jagd nach Rendite als Rechtfertigung dafür dienen, die jetzigen BewohnerInnen aus den Innenstädten zu vertreiben? Was tut eigentlich die Politik angesichts dieser Entwicklung?











