Filmdatenbank
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Die Ritterinnen
Deutschland 2003Sie sind sieben. Links, radikal, anarchistisch. Sie haben eine Vision und wollen die Revolution -auch ohne Männer. In einer Kreuzberger Fabrik, die Ritterhof heißt, wohnen sie - die "Ritterinnen." Der Film erzählt die Geschichte einer Frauengruppe, die 1987 eine Wohngemeinschaft gründen; erzählt von ihrem alltäglichen Leben, ihrer Freundschaft und Liebe, von ihrer politischen Arbeit, ihren Diskussionen und Widersprüchen. In diesen Spielfilm sind Erinnerungen der >echten Ein Gruppen- und Generationsportrait, spannend und humorvoll erzählt.

Die rote Violine
Kanada, Italien 1998Eine kleine Violine auf der Reise durch die Länder und Jahrhunderte, ein perfektes Instrument, das herzzerreißende Töne von sich gibt und jeden seiner Besitzer das Leben kostete. Girards Film ist sentimental, aber auch phantasievoll unberechenbar, legendehaft pathetisch, esoterisch und raffiniert strukturiert. Die fünf geschickt verklammerten Episoden enthalten fünf Märchen über die fast besessene unbedingte Hingabe an die Musik oder wenigstens an ein Musikinstrument.

Die rote Wüste
Italien/ Frankreich 1963/64Eine Frau leidet nach einem Autounfall an neurotischen Ängsten: Mann und Kind werden ihr fremd, während die künstliche Umwelt der Fabriken und Raffinerien bedrohlich nahe rückt und sich in apokalyptische Visionen des Zerfalls verwandelt. Nach einer kurzen Liaison mit dem Kollegen ihres Mannes versucht sie ins alltägliche Leben zurückzukehren.

Die roten Schuhe

Die Rückkehr
Russland 2003In einer kleinen Provinzstadt wird dem sorglosen Leben zweier halbwüchsiger Brüder, Andrej und Iwan, ein abruptes Ende gesetzt. Vater kommt zurück, den sie nur von zehn Jahre alten Fotos kennen. Von dem Moment an ist nichts mehr, wie es war. Während der größere Bruder Stärke und Autorität des "Fremden" bewundert, reagiert der Kleine mit Ablehnung und Mißtrauen. Eine abenteuerliche Reise des Trios - fern von Mutters Obhut, auf eine unbewohnte Insel (gedreht vor der Sankt Petersburger Küste) soll Klarheit bringen - und wird zum Überlebenstrip.

Die Rückkehr des Filmvorführers
2024Nach dem plötzlichen Tod seines Sohnes fasst Samid den Plan, seinen alten Kinoprojektor aus Sowjet-Zeiten wieder in Stand zu setzen. Er träumt davon, sein aserbaidschanisches Dorf nach dreißig Jahren wieder vor der Leinwand zu vereinen. Eine große Herausforderung, denn die Projektor-Lampe ist kaputt, die skeptischen Sittenwächter im Dorf müssen überzeugt werden und von der einzig verfügbaren 35mm Filmkopie fehlt die letzte Rolle. Doch Samid findet Unterstützung in seinem ebenso filmbegeisterten wie pfiffigen Enkel, der die letzte Rolle des Films kurzerhand mit dem eigenen Handy nachdreht. Hartnäckig und einfallsreich verfolgen sie ihren Plan, der in eine, wenn schon nicht magische, so doch turbulente Nacht mündet.

Die Rückkehr des Idioten
Tschechien 1999Der erfolgreichste tschechische Film des letzten Jahres kommt nun endlich in Deutschland ins Kino. Olga liebt Emil - Emil liebt Anna - Anna liebt Robert - Der Idiot liebt jeden - Wer aber liebt den Idioten? Die Welt gesehen durch die Augen eines Naiven.

Die Sammler und die Sammlerin
Frankreich 2000Ein kleiner Film: keine Stars, kein großer Titel, winziges Budget. Agnès Vardas neue Arbeit zeigt die noch heute lebendige Tradition, in welcher Menschen - freiwillig oder aus Not, nach der Ernte oder auf Wochenmärkten Kartoffeln, Äpfel und andere zurückgelassene Dinge auflesen, nur dass heutzutage die Sammler auf ihren Wegen genauso gut Kühlschränke und anderen Schrott vorfinden. Leute, die Varda filmt, leben oft am Rande der Gesellschaft. Dok-Essay

Die Schauspielerin
DDR 1988Als junge talentierte Schauspielerin Maria Rheine verliebt sie sich 1933 in einem Provinztheater in ihren Kollegen Mark Löwenthal. Marias Karriere verläuft steil nach oben. Sie nimmt ein Engagement nach München an, während Mark nur noch das Jüdische Theater in Berlin offensteht.

Die Scheinheiligen
Deutschland 2001Johannes, ein sympathischer, kleinkrimineller Holzschnitzer, dringt in das scheinheilige Idyll einer kleinen oberbayerischen Gemeinde ein, um für den dort ansässigen Pfarrer eine wertvolle Marienfigur zu kopieren. Auf der Suche nach einem Dach über dem Kopf, trifft er auf die alte, verwahrloste Bäuerin Magdalena. Die Gemeinde, geplagt von finanziellen Nöten, träumt von einer Grillstation mit eigenem Autobahnzubringer. Hierfür benötigt man aber den Baugrund von Magdalena. Mit Hilfe von Johannes und dem Asylbewerber Theophile kann sie sich gegen alle Versuche, ihr den Grund abzujagen, erfolgreich zur Wehr setzen.

Die Schiffsmeldungen
USA 2001Als Quoyle, ein unglücklicher und einsamer New Yorker, seine Frau bei einem Autounfall verliert, ändert sich sein Leben für immer. Zusammen mit seiner Tante und seiner Tochter zieht er nach Neufundland, der Heimat seiner Vorfahren. Er wird Journalist bei einer lokalen Tageszeitung. Die karge, aber schöne Landschaft und die schrulligen Menschen helfen ihm über seinen Verlust hinweg.

Die Schlüssel
DEFA 1972/74Die Arbeiterin Ric und der Student Klaus reisen im Urlaub gemeinsam nach Krakow. Auf dem Flugplatz gibt ihnen ein freundlicher Pole den Schlüssel zu seiner Wohnung. Plötzlich sieht sie die Liebe zu Klaus in einem neuen Licht. Sie spürt, wie anders er auf alles reagiert: abgeklärt, konservativ. Seine Maßregelungen verletzen sie. Als sie Klaus eines Tages nicht findet, gerät sie in Panik, stürzt auf die Straße und unter die Räder einer Straßenbahn...

Die schmutzigen Hände
Frankreich 1951Sartres berühmtes Theaterstück erzählt vom existentiellen Konflikt des bürgerlichen Intellektuellen Hugo, der sich in der sozialistischen Partei durch einen politischen Mord bewähren will. Er bekommt den Auftrag, den Genossen Höderer zu erschießen. Höderer entspricht nicht mehr der Parteilinie, da er eine Koalition mit den bürgerlichen Parteien anstrebt. Trotz großer Skrupel, denn Hugo achtet Höderer, bringt er ihn um. Als Hugo Jahre später aus dem Gefängnis kommt, muss er feststellen, dass die Partei ihre "Linie" geändert hat und den von ihm Ermordeten zum Helden erklärt hat. "Die Schmutzigen Hände", 1948 uraufgeführt und vor der Hinwendung Sartes zur Kommunistischen Partei entstanden, blieb sein erfolgreichstes Theaterstück.

Die Schneekönigin
UdSSR 1966Dieses Märchen ist von der Kälte des Winters, des Eises und vor allem der Herzlosigkeit der Schneekönigin geprägt. Sie entführt den kleinen Jungen in ihren großen, mächtigen Palast aus Eis. Um Macht über die ganze Welt zu erlangen, beraubt sie ihm dessen Herzenswärme. Alles scheint verloren - doch da gibt es ja noch eine Freundin des kleinen Jungen. Gefährliche und spannende Abenteuer stehen den beiden nun bevor ... Kinderfilm, Märchen





